KYU- Prüfungsfragen & Antworten
Fragen & Antworten zu den KYU Prüfungen lesen sie im nachfolgenden Am besten lernen Sie Judo natürlich im Rahmen des Training in unserem Judo-Club. Erfahrene Trainer zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie sie alle Techniken richtig erlernen und anwenden. Diese Tipp-Seite soll Ihnen eine zusätzliche Hilfe und Anleitung sein. 

 

Was ist Judo?  -up-

Judo ist eine japanische Vollkontakt-Kampfsportart.


Wie soll die Bekleidung eines Judokas aussehen?  -up-

Die Kleidung (Judogi) eines JUDOKA besteht aus 3 Teilen,

- der Jacke (KIMONO)

- der Hose (ZUBON) und

- dem Gürtel (OBI).

 

Die Judobekleidung muß aus festgewebter Baumwolle bestehen und darf keine Risse und Einrisse haben.


Hygienische Grundsätze  -up-

Der Judogi soll rein, trocken und ohne unangenehmen Geruch sein.

Die Finger- und Zehennägel müssen kurz geschnitten sein.

Der Judoka muß sauber auf die Matte kommen.

Lange Haare müssen zusammengebunden sein.


Wie ist der Judoka für seinen Partner verantwortlich?  -up-

Der Judoka darf seinen Partner nicht absichtlich verletzen. Deshalb soll er ihn nach dem Werfen am Ärmel halten, und wenn der Gegner bei einem Armhebel oder einem Würger abklopft oder "Maita" (= „Ich gebe auf.“) ruft, muß er sofort den Griff lösen.


Wie lauten die wichtigsten 3 Kampfrichterkommandos?  -up-

siehe Kampfrichter-Handzeichen


Weitere wichtige Kampfrichterkommandos und ihre Handzeichen.  -up-

siehe Kampfrichter-Handzeichen


Was ist im Judo nicht erlaubt?  -up-

kratzen, beißen, zwicken, kitzeln, treten, hauen, boxen, stoßen, dem Gegner ins Gesicht greifen, dem Gegner an den Haaren ziehen, den Judogi des Gegners (oder den eigenen) in den Mund nehmen, das Tragen von harten Gegenständen (Uhren, Ketten, Ohrringe) auf der Matte, des Gegners Finger nehmen oder umbiegen, nur den Kopf des Gegners nehmen (Schwitzkasten).


Was ist bei Hebelgriffen erlaubt?  -up-

Im Judo sind nur Hebel am Ellenbogengelenk erlaubt (zB Ude-hishigi).


Wie sieht die Wettkampffläche aus?  -up-

Die Wettkampffläche ist in zwei Zonen unterteilt. Das sind die Kampffläche und die Sicherheitsfläche. Die Wettkampffläche muß mindestens 14 m x 14 m höchstens 16 m x 16 m groß sein. 

Die Fläche außerhalb der Warnfläche wird Sicherheitsfläche genannt und muß 3 m breit sein. 

Die Kampffläche muß mindestens 8 m x 8 m oder max. 10 m x 10 m groß sein, und deren Begrenzung ist durch einen 1 m breiten roten Rand (Warnfläche) gekennzeichnet.


Was ist bei Würgetechniken erlaubt?  -up-

Im Judo ist das Würgen mit dem Unterarm oder mit Hilfe des Revers erlaubt. Es darf nicht mit den Fingern, nicht mit dem Gürtel und nicht mit dem Jackenende gewürgt werden.


Welche Wertungen gibt es; wie lange muß ein Osae-komi dafür angesetzt sein?  -up-

Ippon        25 Sekunden
Wazaari    20 - 24 Sekunden
Yuko        15 - 19 Sekunden
Koka        10 - 14 Sekunden


Wie sehen die Handzeichen der Kampfrichter aus?  -up-

siehe Kampfrichter-Handzeichen


Wertungskriterien für Ippon / Wazaari bei Wurftechniken  -up-

Folgende Kriterien müssen erfüllt sein:

Ippon:
Wurfabsicht
Kontrolle
Kraft und Schwung
Auftrefffläche ist der Rücken

Wazaari:
Wurfabsicht
Kontrolle
teilweises Fehlen eines der anderen Kriterien für Ippon


Welche Bestrafungsstufen gibt es?  -up-
Shido (entspricht Koka für Gegner),
Chui (entspricht Yuko für Gegner),
Keikoku (entspricht Wazaari für Gegner),
Hansoku-make (=> Disqualifikation / entspricht Ippon für Gegner)

Wertungskriterien für Yuko / Koka bei Wurftechniken.  -up-

Folgende Kriterien müssen erfüllt sein:

 

Yuko:
Wurfabsicht
Kontrolle
Teilweises Fehlen von zwei der anderen Kriterien für Ippon
Die Auftrefffläche muß mindestens die Körperseite sein.

Koka:
Wurfabsicht
Kontrolle
Auftrefffläche muß mindestens Oberschenkel oder Gesäß sein


Wie ist Judo entstanden?  -up-

Der Begründer des Judo ist Prof. Jigoro KANO (1860- 1938). Als Urbild des JUDO kann das traditionelle Ju-Jitsu des alten Japan betrachtet werden. Auf der Basis des Ju-Jitsu entwickelte sich durch Überprüfung, Verfeinerung und Systematisierung, sowie durch Einbeziehung pädagogischer Grundsätze das JUDO, wie man es heute kennt
Ju-Jitsu, ein System von Griffen, das sich gegen schwache oder lebenswichtige Stellen des menschlichen Körpers richtete, hatte seinen Ursprung in China. Chinesische Mönche und Kaufleute zeigten Griffe, mit denen die Gegner kampfunfähig gemacht wurden. Es kamen hauptsächlich Schlag-, Stoß- und Hebeltechniken zur Anwendung.
Die eigentliche Entwicklung des JUDO zur weltweit ausgeübten Sportart begann aber erst nach dem 2. Weltkrieg. Viel hat zu dieser Entwicklung beigetragen, daß seit dem Jahr 1956 regelmäßig Weltmeisterschaften durchgeführt werden. Das erstemal stand Judo 1964 auf dem Programm der Olympischen Spiele und gehört seit 1972 fix als erste asiatische Zweikampfsportart zu den olympischen Sportarten.


Für welche verbotene Handlungen erhält man Shido / Chui?  -up-

siehe Strafen


Welche Aufgaben haben der Kampfrichter und die Seitenrichter?  -up-

Der Kampfrichter befindet sich auf der Kampffläche. Er leitet den Kampf, bewertet die durchgeführten Judoaktionen und bestraft die begangenen verbotenen Handlungen. Die beiden Seitenrichter sitzen an zwei diagonal gegenüberliegenden Ecken auf der Sicherheitsfläche. Sie unterstützen den Kampfrichter bei seiner Tätigkeit. Jede Entscheidung in einem Judokampf wird nach dem Mehrheitsgrundsatz gefällt.


Wann verkündet der Kampfrichter "Mate"?  -up-

  • Wenn einer oder beide Kämpfer die Kampffläche verlassen.

  • Wenn einer oder beide Kämpfer eine der verbotenen Handlungen ausführen.

  • Wenn einer oder beide Kämpfer sich verletzt haben oder sich nicht wohl fühlen.

  • Sobald es für einen oder beide Kämpfer notwendig ist, die Kleidung zu richten.

  • Wenn während der Bodenarbeit kein sichtbarer Fortschritt zu bemerken ist.

  • Sobald ein Kämpfer aus der Bodenarbeit wieder in eine stehende Position kommt, und seinen Gegner auf dem Rücken trägt oder diesen deutlich von der Matte hebt.

  • Wenn bei Hebel- oder Würgetechniken die Wirkung nicht deutlich ersichtlich ist.

  • In allen Fällen, in denen es der Kampfrichter für notwendig hält.

  • Wenn die Kampfrichter oder die Kampfrichterkommission Rücksprache halten will.


Wie läuft ein Wettkampf ab?  -up-

Nennung - Abwaage - Auslosung - Aufwärmen - Wettkämpfe - Siegerehrung


Für welche verbotene Handlungen erhält man Keikoku / Hansoku-make?  -up-

siehe Strafen


Wann wird Osae-komi angesagt?  -up-

Der Kampfrichter muß "Osae-komi" ansagen, wenn er der Meinung ist, daß die angewandte Technik folgenden Kriterien entspricht:

Der gehaltene Kämpfer muß von seinem Gegner kontrolliert werden, und sein Rücken sowie beide oder eine Schulter müssen mit der Matte in Kontakt sein.

Die Kontrolle kann von der Seite, vom Kopf oder von oben, mittels einer Kesa- bzw. Shio-Position (Alle Dir bekannten Festhalter) erlangt werden.

Das (die) Bein(e) oder der Körper des festhaltenden Kämpfers darf nicht von dem (den) Bein(en) seines Gegners kontrolliert werden.

Wenn zumindest einer der Kämpfer mit einem Körperteil die Kampffläche während der Ansage von "Osae-komi" berührt.


Welche Deutsche waren für Judo besonders wichtig?  -up-
... in Bearbeitung

Welche Wettkampfsysteme können in Österreich angewendet werden und wie laufen diese ab?  -up-

Meisterschaftssystem (jeder gegen jeden) - 3 - 5 Starter

Cupsystem (K.O.-System) mit einfacher und doppelter Hoffnungsrunde - ab 6 Starter

Poolsystem (Kombination aus Meisterschafts- und Cupsystem)

Mannschaftssystem


Welche Altersklassen gibt es?  -up-

Männer:
Schüler C (U 11), Schüler B (U 13), Schüler A (U 15), Jugend (U 17), Junioren (U 20) Männer (ab 17), Senioren (ab 35)

Frauen:
Schülerinnen C (U 11), Schülerinnen B (U 13), Schülerinnen A (U 15), Jugend (U 17), Junionrinnen (U 20), Frauen (ab 17), Seniorinnen (ab 30)


Welche Gewichtsklassen und Kampfzeiten gibt es in Deiner Altersklasse?  -up-

siehe (Gewichtsklassen


Wie ist Judo in  entstanden?  -up-

1933 zeigte Prof. Jigoro Kano eine Demonstration seines perfekten Judokönnens vor. Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen und politischen Lage war es während des 2. Weltkriegs unmöglich, den Judosport weiterzuentwickeln. Nach Beendigung des zweiten Weltkriegs verhinderte ein Verbot der alliierten Besatzungsmächte die offizielle Ausübung von Selbstverteidigungssportarten. ( Wird noch fortgesetzt... sorry)


Wie hat eine Wettkampfausschreibung auszusehen?  -up-

Ein Wettkampfausschreibung soll folgende Punkte beinhalten:

1.   Bezeichnung des Wettkampfes

10. Jahrgänge

2.   Name des Ausschreibers

11. Gewichtsklassen

3.   Name des Durchführenden

12. Durchführungssystem

4.   Ort des Wettkampfes

13. Kampfzeiten

5.   Termin des Wettkampfes

14. Bewertung

6.   Zeitplan

15. Auszeichnung

7.   Nennungsschluß

16. Wettkampfleiter

8.   Nenngeld

17. Proteste

9.   Teilnahmeberechtigung

18. Haftungserklärung


Wogegen kann man Proteste einbringen?  -up-

Proteste sind nur bei nachweisbaren Verstößen gegen die Wettkampfordnung möglich. Im allgemeinen ist gegen die Entscheidung des Kampfrichters kein Protest möglich.
AUSNAHME: Der Kampfrichter verstößt gegen das Mehrheitsprinzip.


Wie ist der Judosport organisiert?  -up-
IJF  Internationale Judo-Föderation
EJU  Europäische Judo-Union (und 4 andere Kontinentalverbände: Asiatische-, Panamerikanische-, Ozeanische- und Afrikanische Judo-Union
DJV Deutscher Judo-Verband
LV Landesverbände (in jedem Bundesland einen)
Vereine Bsp.: Judo Club Bad Ems 71 e. V.
Judoka Judo-Sporttreibender

Welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es im Judo?  -up-

Übungsleiter, Lehrwart, allgemeiner Trainer, staatlicher Trainer, Diplomtrainer, Listenführer, technischer Funktionär (Zeitnehmer, Registrator), Kampfrichter, DAN-Träger


Was ist Inaktivität?  -up-

Inaktivität: In der Standposition, nachdem beide Kämpfer ihren Griff haben, keinerlei Angriffsbewegung zu machen (20 - 30 Sekunden).


Was ist Passivität / negativ Judo?  -up-

Passivität:      aktive Verteidigung zB durch Aussteigen
Negativ-Judo:  Inaktivität, Scheinangriff, defensive Haltung (siehe Strafe SHIDO)


Was passiert bei Verletzungen?  -up-

siehe Verletzungen


Welche Arten von Meisterschaften gibt es?  -up-
Einzelmeisterschaften Altersklassen Mannschaftsmeisterschaften
Vereinsmeisterschaften Alle Altersklassen Vereinsmeisterschaften
Landesverbandsmeisterschaften Schüler, Jugend, Junioren, Allgemeine Klasse (m / w) Landesverbandsmeisterschaften
Deutsche Meisterschaften Schüler, Jugend, Junioren (m / w) Bundesländerjugendcup
Staatsmeisterschaften Allgemeine Klasse (m / w) Nationalliga / Staatsliga
Europameisterschaften Jugend, Junioren, Allgemeine Klasse (m / w) Europameisterschaften
Europacup
Weltmeisterschaften Junioren, allgemeine Klasse (m / w)
Olympische Spiele Allgemeine Klasse (m / w)

Bei welchen Meisterschaften / Turnieren darfst du starten?  -up-

Bei allen Meisterschaften und Turnieren bei denen mein Jahrgang ausgeschrieben ist und ich startberechtigt bin.


Was ist im Judo eine Kata?  -up-

traditionelle Übungsfolge bei einem sich verabredungsgemäß verhaltenden Partner