2002

Gut gekämpft

Marc zog sich gut aus der Affäre

Auf Bundesebene ist die Luft ziemlich dünn. Diese Erfahrung machte Marc Schrabback (U 15) vom Judo-Club Bad Ems. Zum Abschluss der Saison 2002 unterwarf er sich unter den Augen der Bundestrainer dem Härtetest auf der Tatami eins des 20. Nikolausturniers für die männliche Jugend U 16 in Datteln mit über 400 Judoka aus ganz Deutschland. Weitere Schwierigkeit neben der höheren Altersklasse: Es wurde nach den Regeln der U 17 gekämpft. Dennoch gelang es Marc Schrabback, sich unter den 50 Teilnehmern in seiner Gewichtsklasse bis 73 kg immerhin auf Rang elf vorzukämpfen.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 12.12.2002, Seite 11.

 

Eine gute Basis für den Landesentscheid

Judoka des Bad Emser Goethe-Gymnasiums in Siershahn auf Platz zwei

Gewöhnlich kämpfen sie erfolgreich in den Anzügen des JC Bad Ems. Doch kürzlich vertraten die Judoka aus der Kurstadt die Farben des Goethe-Gymnasiums.

BAD EMS. Unter "fremder Flagge" segelten Judoka des JC Bad Ems: Bei den Schulmeisterschaften, "Regionalentscheid Westerwald", traten sie in Siershahn für ihre Schule, das Goethe-Gymnasium Bad Ems, an.

Freilos in Runde eins

Die Mädchenmannschaft in der Wettkampfklasse IV (Jahrgänge 1990 und jünger) erwischte in der ersten Runde ein Freilos, da das Rhein- Wied-Gymnasium aus Neuwied nicht antrat. Dank einer tollen Leistung setzten sich die Bad Emserinnen dann mit 4:1 gegen das Martin-Butzer- Gymnasium Dierdorf durch.

Anschließend wurden sie aber von den Judoka des Sophie-Hedwig-Gymnasiums mit dem gleichen Ergebnis - nur mit umgekehrten Vorzeichen - auf der Siegesstraße gestoppt. Platz zwei stellt aber dennoch einen tollen Erfolg und eine gute Ausgangsbasis für den Landesentscheid im Januar 2003 dar - so der einstimmige Kommentar der Sportlehrerin Wenke Fallen und der Betreuer Carl und Claus Eschenauer.

In der Altersklasse III (Jahrgänge 1988 bis 1991) fingen die Jungen des Goethe-Gymnasiums mit einem Traumeinstand von 3:2 gegen die starke Realschule Maximilian zu Wied (Neuwied) an. Die Vorrunde schlossen sie danach mit 4:1 gegen das Private Gymnasium Marienstatt ab. Im Halbfinale unterlagen sie allerdings etwas unglücklich mit 2:3 der Dualen Schule Hachenburg und mussten deshalb im Kampf um Platz drei gegen das Rhein-Wied-Gymnasium antreten. Außerdem verpassten sie so - trotz des 3:2-Sieges gegen die Neuwieder - die Qualifikation für den Landesentscheid.

Zufriedene Gesichter

Dennoch zufriedene Gesichter bei der engagierten Lehrerin und den Betreuern. Für das Goethe-Gymnasium kämpften: Carolin Dupp, Laura Garcon, Mariella Morbach, Theresa Schwickert, Stephanie Stier sowie Claudia und Christina Weinsheimer. Zum Jungen-Team gehörten Christian Hagenau, Nils Jansen, Christopher Renzel, Marc Schrabback, Andreas Vossen, Tim Waldorf und Niklas Weinsheimer.

 

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 06.12.2002, Seite 12.

Aufsteiger

Schwarze Gürtel für Pia und Tatjana

Der Judo-Club Bad Ems hat zwei neue Danträgerinnen: Nach knapp einem Jahr zusätzlichen Vorbereitungen zum üblichen Training stellten sich Tatjana Wehrmann und Pia Schrabback der Prüfungskommission unter dem Vorsitz von Ernst Elenz (5. Dan). Die sechs Anwärter auf den ersten Meistergrad wurden über drei Stunden in Theorie und Praxis auf Herz und Nieren geprüft. Dann das Ergebnis: Drei der Bewerber müssen "in die Trostrunde", erfüllen die hohen Anforderungen noch nicht. Endlich die Erlösung für beide Bad Emserinnen: Thomas Stein (5. Dan) überreicht ihnen die Urkunden und heißt sie im Kreis der Träger des schwarzen Gürtels willkommen.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 05.12.2002, Seite 11.

 

Viel Spaß bei soliden Kämpfen

Judo-Bezirksturnier der U 11: Theresa und Marvin landeten auf Rang eins

BAD EMS. Sehr zufrieden kehrte Michael Hau, erster Vorsitzender und Trainer des Judo-Club Bad Ems aus Nassau, mit seinen sieben Schützlingen vom Bezirksturnier der Jungen und Mädchen U 11 zurück: Alle Nachwuchskämpfer hatten solide, teilweise besonders gute Leistungen gezeigt.

Und Spaß hat es obendrein auch noch gemacht, selbst wenn der ein oder andere Kampf auch mal verloren ging. So musste sich Sissy Stier in der Gewichtsklasse bis 28 kg es mit sehr starken Gegnerinnen auseinander setzen. Am Ende sprang für sie der fünfte Platz heraus. Vanessa Loosen (bis 30 kg) eroberte sich den zweiten Platz, Sabrina Herborn kam auf Platz drei in der Gruppe der Kämpferinnen bis 33 kg. Bei mehr Erfahrung wäre sogar noch mehr drin gewesen.

Eine tolle Moral bewies Claudia Weinsheimer (bis 36 kg): Platz zwei war der Lohn für ihren unermüdlichen Einsatz, wobei sie sich mit verfeinerten Techniken das Leben leichter machen könnte. Theresa Schwickert schließlich ließ dank diszipliniertem, abwechslungsreichem Judo ihren Gegnerinnen Christina Schneider aus Siershahn, Sophia Klünemann und Christine Schmidt (beide Höhr- Grenzhausen), sowie Larissa Eitschberger vom TV Nassau keine Chance und wurde souverän Siegerin in der Gewichtsklasse bis 44 kg.

Den gleichen Coup landete Marvin Walldorf: Mit starken Grifftechniken erreichte er in der Gewichtsklasse bis 42 kg bei den Jungen Platz eins. Bei Christian Maciejewski machte sich bemerkbar, dass er noch wenig Turniererfahrung hat: Er ließ seinen Gegner zu früh aus dem Haltegriff, sonst hätte er anstelle von Platz fünf sogar den dritten Rang erreichen können.

 

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 04.12.2002, Seite 11.

 

Aufsteiger

Sven Böhnke ist jetzt A-Kampfrichter

Deutschlands jüngster A- Kampfrichter im Judo kommt aus Bad Ems: Sven Böhnke, 3. Danträger und Trainer des heimischen Judoclubs, stellte sich bei den internationalen deutschen U 20- Meisterschaften in Berlin erfolgreich der Bundeskampfrichter-Kommission unter der Leitung von Bundeskampfrichter-Referent Horst Menz. Vorausgegangen war eine über einjährige intensive Vorbereitung mit Lehrgangsbesuchen und Kampfrichter-Einsätzen im gesamten Bundesgebiet und in allen Altersklassen. In Berlin stellte ein kniffliger Fragebogen für Sven Böhnke ebenso wenig ein Problem dar wie die mündliche Prüfung und der Videotest zur Überprüfung der Interpretationsfähigkeit. Unter den gestrengen Augen der A-Kampfrichter Stephan Bode und Andreas Hempel von der International-Judo-Federation (IJF) war es bei dem ausgeglichen hohen Niveau der Kämpfer nicht immer einfach, die richtige Entscheidung zu treffen. Aufgrund langjähriger Erfahrung und guter Vorbereitung meisterte Böhnke aber auch die praktische Prüfung und erhielt die Urkunde zur neuen Lizenz aus den Händen des amtierenden EJU-Kampfrichter-Direktors Jan Snijders (Niederlande). Damit hat der Bad Emser die Berechtigung, bei allen Meisterschaften und in allen Ligen des Deutschen-Judo-Bundes als Kampfrichter tätig zu sein.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 30.11.2002, Seite 30.

 

Marcel Nieß krönte das starke Ergebnis

Bad Emser Judoka räumten in Urmitz kräftig ab

BAD EMS. Wieder einmal spielte der Terminkalender der Judo-Abteilung des SV Urmitz böse mit: Nur drei Landesverbände mit knapp 60 Judoka waren beim 11. Herbstturnier für die männliche Jugend U 15 dabei, denn in Theley fand zeitgleich das 24. Internationale Schaumberg-Pokalturnier statt. Für die Bad Emser Judoka Markus Krämer, Florian Knopp, Niklas Weinsheimer sowie Marc Schrabback und Marcel Nieß spielte dies aber keine Rolle. Mit einer Goldmedaille, einer silbernen, zwei bronzenen und einem fünften Platz waren sie und Trainer Sven Böhnke mehr als zufrieden. Den Vogel schoss dieses Mal mit drei Siegen und Platz eins Marcel Nieß ab, obwohl er es in der Gewichtsklasse über 73 Kilogramm mit sehr gewichtigen Kontrahenten zu tun hatte.

Maik Assmann vom JC Vulkaneifel machte in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm Marc Schrabback einen Strich durch die gewohnte Erfolgsrechnung: Am Ende der regulären Kampfzeit lag der Eifelaner mit Waza-ari vorne. Trotz der nachfolgenden drei Siege über Stefan Schwalb aus Frankenthal sowie Wagner und Bayer vom SV Wengerohr war so für den Bad Emser "nur" die Silbermedaille drin.

Niklas Weinsheimer (bis 60 Kilogramm) bekam nach Freilos seinen ersten Kontrahenten in den Haltegriff. Gegen Kevin Paffhausen vom ESV Siershahn zog er im Kampf um den Einzug ins Finale dann allerdings den Kürzeren, ehe er sich schließlich durch einen gegen Jan Müller schnell herausgearbeiteten Sieg mit Ipponwertung den dritten Platz sicherte.

Florian Knopp hatte mit seiner noch nicht ganz auskurierten Erkältung in der Gewichtsklasse bis 50 Kilogramm einen schweren Stand. Doch selbst nach der ersten Niederlage gab er nicht auf und erreichte in der Trostrunde gegen Kevin Kraus und Kevin Salm das kleine Finale um Platz drei gegen einen Athleten vom JC Vulkaneifel. Aus dessen Haltegriff konnte er sich nicht mehr befreien und musste sich so mit Platz fünf zufrieden geben. Das i-Tüpfelchen auf die Bad Emser Erfolge setzte schließlich in der Gewichtsklasse bis 46 Kilogramm Markus Krämer mit seinem guten dritten Rang.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 28.11.2002, Seite 12.

 

Von Waza-Aris, Yukos und Kokas

Bei den Judo-Kreismeisterschaften in der Nassauer Schulsporthalle gingen 170 Teilnehmer aus sieben Vereinen auf die Matten

Glückliche Gesichter bei den Judo-Kreismeisterschaften in Nassau: Die Organisation stimmt, und auch das Teilnehmerfeld kann sich sehen lassen. 170 Aktive sind eine stolze Zahl. Besonders erfreulich: Nachwuchssorgen wie in anderen Sportarten haben die Judoka aus dem Kreis nicht zu beklagen.

NASSAU. Bei den Mädchen der Altersklasse U 11 muss manchmal noch die Kampfrichterin helfen, wenn der rote Zusatzgürtel angelegt wird. Bestimmt zehn Mal ließe sich der Stoffstreifen wohl um die Hüften der kleinen Kämpferinnen wickeln. Dabei ist diese Altersklasse noch nicht einmal die jüngste bei den Judo- Kreismeisterschaften in Nassau. "Um auch denjenigen eine Startmöglichkeit zu bieten, die für die offiziellen Wettkampfklassen noch zu jung sind, gibt es heute eine Besonderheit", berichtet Peter Schuck, der Abteilungsleiter des Veranstalters TV 1860 Nassau.

Dank dieser Regelung können auch die Jahrgänge 1995 bis 1997 auf die rot umrandeten Matten gehen. 170 Teilnehmer sind es insgesamt - vom Kindergartenkind bis zum Erwachsenen.

Die bemühen sich nun eifrig um Waza-Aris, Yukos und Kokas, wie die Wertungen beim Judo heißen. Auch auf der Matte ist japanisch die Umgangssprache - zumindest was die Kommandos der Kampfrichter angeht. Zwei oder drei Minuten dauern die Begegnungen. Große Stopp- Uhren, die auch an Schulen im Physik-Unterricht verwendet werden, stehen auf den Tischen der Listenführer neben dem blechernen Gong.

Für alle Aktiven beginnt der Wettkampftag geraume Zeit vor der ersten obligatorischen Verbeugung auf der Matte. Schließlich muss jeder gewogen werden - bei Kampfsportarten werden die Akteure natürlich auch nach dem Gewicht klassifiziert. Zur Mittagszeit sind die drei blassgrünen Mattengevierte nun ohne Pause von den Akteuren bevölkert: Neben dem TV 1860 Nassau sind der JC Bad Ems, der VfL Nastätten, der TuS Gemmerich, der TuS Geilnau, der VfL Lahnstein und das Schulzentrum Diez vertreten.

"Das sportliche Niveau geht weit auseinander", erklärt Peter Schuck, der selbst ein erfahrener Kämpfer und Trainer ist. "Für manchen ist unsere Veranstaltung der einzige Start im ganzen Jahr." Andere Sportler lassen die Saison hier allmählich ausklingen. Als bekannteste Teilnehmer nennt Schuck den Nassauer Jan- Gerd Rehn, der für den SV Urmitz schon in der Regionalliga kämpfte, sowie die Emserinnen Pia Schrabback und Tatjana Wehrmann. Schrabback und Wehrmann platzierten sich bereits bei deutschen Meisterschaften.

Anfänger und ambitionierte Routiniers sorgen schließlich gemeinsam für eine "hervorragende Teilnehmer-Zahl". Noch nie hätten so viele Sportler den Weg zu den Judo- Meisterschaften in die Nassauer Schulsporthalle gefunden. Schuck freut sich besonders, dass auch bei den Jugendlichen und den jungen Erwachsenen zahlreiche Meldungen eingingen - viele Sportverbände klagen ja über Lücken in diesen Altersklassen. Über das Organisatorische wollte der Abteilungsleiter ebenfalls nicht klagen: "Wir haben erfahrene Kämpfer, die hier an den Kampfrichter-Tischen sitzen. Bislang verläuft alles optimal." 

Thorsten Stötzer

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 19.11.2002, Seite 27.

 

Marc Schrabback krallte sich den Titel

Südwest-Meisterschaft: Emser Judoka bärenstark

BAD EMS. Das hat es in der Vereinsgeschichte wohl noch nicht gegeben: Gleich mit drei Kämpfern war der Judo-Club Bad Ems bei den Südwest-Einzelmeisterschaften der männlichen und weiblichen Jugend U 15 in Wörrstadt/Blieskastel vertreten. Und das äußerst erfolgreich: Jessica Schwickert wurde hinter Nadine Scheiner (JC Rüsselsheim) Vizemeisterin in der Gewichtsklasse bis 57 kg. Marcel Nieß erreichte bei den Jungen plus 73 kg Platz fünf. Genau zehn Jahre nachdem der heutige U-15- Trainer Sven Böhnke selbst Südwestdeutscher Meister der U 15 wurde, holte sich mit Marc Schrabback (bis 73 kg) erstmals wieder ein Emser den höchsten Titel, der in dieser Gruppe vergeben wird.

Jessica Schwickerts Weg ins Finale war gekennzeichnet durch souverän herausgearbeitete Erfolge über Kim Gillich (JJS Mayer Ludwigshafen), Saskia Vetter (Darmstadt) und Jasmina Sterz (JC Neuwied). Auch wenn Jessica Schwickert kurz vor dem höchsten Triumph gestoppt wurde, trug sie wesentlich zum tollen Erfolg der Rheinländerinnen bei: In sieben von neun Finalkämpfen waren Mädchen des Judoverbandes Rheinland vertreten. Vier Meistertitel, drei Vizemeister und eine ganze Zahl dritter Plätze standen am Ende auf der Habenseite.

Weit hinter den Ergebnissen der Mädchen blieben die Jungen zurück. Marc Schrabback qualifizierte sich als einziger Rheinländer durch Siege über Benedikt Bochtler aus dem Saarland, Oliver Koob aus der Pfalz und Daniel Bayer (PSV Wengerohr) für ein Finale. Dabei gelang ihm mit einer Ipponwertung innerhalb von fünf Sekunden im Kampf gegen Daniel Bayer einer der kürzesten Kämpfe der Meisterschaften. Auch der Titelkampf ging nur über etwa die Hälfte der Distanz. Marc Schrabback zeigte seinem Gegner Florian Reither (Judokan Landau) von Beginn an mit explosiven Techniken, wer der Herr auf der Tatami war und ließ sich den Titel als Südwestdeutscher Meister 2002 nicht entgehen.

Marcel Nieß lag nach Freilos in der ersten Runde im Kampf gegen Daniel Jonas aus Stadtallendorf mit Yuko-Wertung vorne. Dann aber geriet er etwas unglücklich in den Haltegriff des Hessen und musste den Weg in der Trostrunde antreten. Dort setzte er sich mit zwei Waza-Ari-Wertungen gegen Alexander Schiestel vom SSV Homburg- Erbach durch. Auch mit Ippon gegen Matthias Göbel vom JC Vulkaneifel war der Bad Emser in Richtung Bronzemedaille gut unterwegs.

Im alles entscheidenden Kampf gegen Adalbert Namyslo vom PSV GW Kassel konnte er aber mit rund 75 kg dem Gewicht seines Gegners nichts genug entgegensetzen und musste mit Rang fünf zufrieden sein. Dennoch: Für Marcel Nieß war das ein Höhepunkt seiner bisherigen Laufbahn. Kein Wunder, dass Sven Böhnke mit allen drei Judoka mehr als zufrieden war.

In der Gewichtsklasse bis 60 kg holte Christoph Meier vom TV Nassau eine der insgesamt drei Bronzemedaillen für den Judoverband Rheinland.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 19.11.2002, Seite 27.

 

Judo

Kreismeisterschaft

Bambiniklasse: 1. Pascal Knopp (Bad Ems), 2. Lars Marner (Nastätten), 3. Marius Haxel und Lukas Roske (beide Nastätten).

Mädchen U 11

bis 24 kg: 1. Johanna Klein (Nastätten), 2. Sophia Schmidt (Nastätten).

bis 26 kg: 1. Sarah Rüdel (Nastätten), 2. Annika Höhn (Nastätten).

bis 28 kg: 1. Aileen Schatten (Nassau), 2. Linda Garcon (Bad Ems), 3. Larissa Saenn und Jennifer Weber (beide Nassau).

bis 30 kg: 1. Lisa Schmidt (Bad Ems), 2. Rebecca Schneider (Nassau), 3. Lulia Klein (Nastätten).

bis 33 kg: 1. Christina Müller (Nassau), 2. Debora Kalchreiter (Nastätten), 3. Olga Adam (Nassau) und Sabrina Herborn (Bad Ems).

bis 36 kg: 1. Claudia Weinsheimer (Bad Ems), 2. Sina-Marie Minor (Nassau), 3. India Hennig und Rowena Strack (beide Nastätten).

bis 40 kg: 1. Ann-Cathrin Minor (Nassau), 2. Rene Stommel (Geilnau).

bis 44 kg: 1. Theresa Schwickert (Bad Ems), 2. Elisa Schmidt (Nassau).

über 44 kg: 1. Kim Schorwanz (Nastätten), 2. Larissa Eitschberger (Nassau).

Jungen U 11

bis 23 kg: 1. 1. Marius Maaß (Lahnstein).

bis 26 kg: 1. Maximilian Martin (Lahnstein), 2. Mirco Jensen (Nassau), 3. Ben Schmidt (Nastätten).

bis 29 kg: 1. Brian Bernady (Lahnstein), 2. Tarek Braem (Nassau), 3. Nathanael Kalchreuter und Christian Lenz (beide Nastätten).

bis 32 kg: 1. Marcel Jordan (Schulzentrum Diez), 2. Dennis Winkler (Nassau), 3. Lukas Erlenbach und Markus Vieth (Nastätten).

bis 35 kg: 1. Stefan Hoffmann (Nassau), 2. Christian Maciejewski (Bad Ems), 3. Christoph Friedrich (Geilnau) und Christian Kraft (Nassau).

bis 38 kg: 1. Marvin Vath (Nassau).

bis 42 kg: 1. Marvin Walldorf (Bad Ems), 2. Steffen Nußbaum (Nassau), 3. Irfan Durakoglu und Jonas Michel (beide Bad Ems).

bis 46 kg: 1. Adrian Vaas (Nassau).

über 46 kg: 1. Nico Nöllge (Geilnau), 2. Albert Klingelhöfer (Lahnstein), 3. Paul Grünke (Nastätten) und Daniel Otto (Lahnstein).

Mädchen U 13

bis 28 kg: 1. Stephanie Stier (Bad Ems).

bis 30 kg: 1. Laura Garcon (Bad Ems).

bis 36 kg: 1. Larissa Schräder (Nassau), 2. Catharina Bollendorf (Geilnau).

bis 40 kg: 1. Yvonne Bach (Nassau), 2. Leslie-Ann Neumann (Nassau), 3. Lisa Gras (Nassau).

bis 44 kg: 1. Inka Wiegand (Bad Ems), 2. Theresa Schwickert (Bad Ems), 3. Stefanie Müller (Nassau) und Annika Tinius (Diez).

bis 48 kg: 1. Nina Hoffmann (Nassau), 2. Christina Weinsheimer (Bad Ems).

bis 52 kg: 1. Jacqueline Schuck (Nassau), 2. Anna Rechbauer (Lahnstein), 3. Mariella Morbach (Bad Ems) und Leticia Thomas (Diez).

bis 57 kg: 1. Linda Gemmer (Diez).

Jungen U 13

bis 29 kg: 1. Marco Schatten (Nassau), 2. Tim Maas (Nastätten).

bis 32 kg: 1. Tim Martin (Lahnstein), 2. Bastian Unkelbacu (Lahnstein).

bis 35 kg: 1. Andreas Vossen (Bad Ems).

bis 38 kg: 1. Ruslan Kasimbekow (Nassau), 2. Aaron Kalchreuter (Nastätten).

bis 42 kg: 1. Nandor Nemeth (Nassau), 2. Dominic Kaiser (Nastätten), 3. Maxi Schmidt und Philipp Schmidt (beide Nastätten).

bis 46 kg: 1. Andre Alberti (Nassau), 2. Tristan Bernardy (Lahnstein), 3. Daniel Körber und Sebastian Niel (beide Lahnstein).

bis 50 kg: 1. Philipp Görgen (Lahnstein), 2. Max Meffert (Diez).

bis 55 kg: 1. Tim Holbig (Lahnstein), 2. Marcel Wüst (Geilnau), 3. Sebastian Schmidt und Marcel Römer (beide Nastätten).

bis 60 kg: 1. Eric Matthes (Geilnau), 2. Peter Fuchs (Bad Ems).

über 60 kg: 1. Rolf Elbert (Bad Ems).

Mädchen U 15

bis 40 kg: 1. Samantha Diehm (Nastätten).

bis 44 kg: 1. Inka Wiegand (Bad Ems).

bis 48 kg: 1. Angelina Schwickert (Bad Ems), 2. Angela Schwarz (Nastätten), 3. Birthe Sprenger (Gemmerich).

bis 52 kg: 1. Alexander Schräder (Nassau), 2. Julia Feuerstake (Nassau), 3. Ina Bürgardis (Diez).

bis 57 kg: 1. Jessica Schwickert (Bad Ems).

über 70 kg: 1. Miriam Kalchreuter (Nastätten).

Jungen U 15

bis 46 kg: 1. Markus Krämer (Bad Ems).

bis 50 kg: 1. David Nussbaum (Nassau), 2. Florian Knopp (Bad Ems).

bis 55 kg: 1. Fabian Pattow (Geilnau), 2. Maximilian Bader (Nastätten).

bis 60 kg: 1. Christian Nemeth (Nassau), 2. Niklas Weinsheimer (Bad Ems), 3. Christian Fuchs (Gemmerich).

bis 66 kg: 1. Philipp Grünke (Nastätten), 2. Julian Meyer (Geilnau).

bis 73 kg: 1. Michael Hares (Lahnstein).

über 73 kg: 1. Nils Bachmeier (Nastätten).

Jugend U 17

bis 57 kg: 1. Jessica Schwickert (Bad Ems).

bis 63 kg: 1. Valerie Junghans (Nassau).

bis 66 kg: 1. Daniel Breuer (Gemmerich), 2. Alexander Baldock (Diez).

über 90 kg: 1. Gero Bachon (Diez).

U 20

bis 55 kg: 1. Benjamin Franke (Nassau), 2. Timor Schidzik (Lahnstein).

bis 73 kg: 1. Claus Eschenauer (Bad Ems), 2. Sebastian Patter (Gemmerich).

bis 81 kg: 1. Carl Eschenauer (Bad Ems).

Frauen

bis 63 kg: 1. Tatjana Werrmann (Bad Ems), 2. Pia Schrabback (Bad Ems).

bis 70 kg: 1. Karin Laux (Nastätten).

bis 78 kg: 1. Britta Kalchreuter (Nastätten).

Männer

bis 73 kg: 1. Claus Eschenauer (Bad Ems).

bis 81 kg: 1. Carl Eschenauer (Bad Ems).

bis 100 kg: 1. Jan-Gerd Rehn (Nassau), 2. Thomas Grünke (Nastätten).

Vereinswertung

1. TV 1860 Nassau, 2. JC Bad Ems, 3. VfL Nastätten, 4. VfL Lahnstein.

 

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 19.11.2002, Seite 28.

 

Dumm gelaufen

Vorzeitiges Aus für Pia Schrabback

Ungewohnt kurz fiel der Auftritt von Pia Schrabback beim Sichtungsturnier des Deutschen Judo-Bundes in Mannheim aus. Zwar setzte sich die amtierende Rheinlandmeisterin der Frauen zunächst gegen Silvia Neumann ohne Probleme durch. Dann aber unterschätzte sie den Ansatz eines Haltegriffes von Ronja Uder und konnte sich nicht mehr rechtzeitig befreien. In der entscheidenden dritten Runde traf die Bad Emserin schließlich auf eine erheblich gewichtigere Gegnerin, gegen die sie von Anfang an keine Chance hatte und sich so mit dem vorzeitigen Aus im Wettbewerb um die Medaillenränge abfinden musste.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 15.11.2002, Seite 11.

 

Ganz oben auf Treppchen

Rheinland-Einzelmeisterschaften der Judoka: Der JC Bad Ems räumte gleich drei Titelgewinne ab

Beim Judo-Club Bad Ems wird schon seit langem eine ausgezeichnete Arbeit geleistet - das beweisen immer wieder Erfolge auf höherer Ebene. Wie zuletzt die drei Titel bei den rheinländischen Einzelmeisterschaften.

BAD EMS. Bei den Rheinland-Einzelmeisterschaften der U 15 in Trier holten drei Emser Judoka den Titel. Jessica Schwickert war bei den Frauen erfolgreich; Marc Schrabback und Marcel Nieß gewannen bei den Herren Gold. Angelina Schreieck, Christopher Renzel und Niklas Weinsheimer belegten jeweils den fünften Platz.

Vorzeitige Siege

Der Weg für diesen in der Vereinsgeschichte des Judo- Club Bad Ems beispielhaften Erfolg führte für Jessica Schwickert in der Gewichtsklasse bis 57 kg über erfolgreiche Kämpfe mit Kathrin Fischer, Jasmin Sterz und Alexandra Küpper. Vier vorzeitige Siege in Folge brachten Marc Schrabback (bis 73 kg) ganz oben auf das Siegertreppchen.

Der eigentliche Überraschungscoup des Tages gelang aber Marcel Nieß, denn im Gegensatz zu ihm gingen Jessica Schwickert und Marc Schrabback als Erstplatzierte auf der Rheinland-Rangliste der U 15 von vornherein als Favoriten in die Kämpfe. Nach dem ersten Durchgang lag mit zwei Siegen und einer Niederlage Marcel Nieß punktgleich mit Alexander Schneider aus Siershahn und Matthias Eibel vom Judoclub Vulkaneifel.

In den anschließenden Entscheidungsrunden zeigte Marcel, dass er zu einer enormen Leistungssteigerung fähig ist und ließ seinen Kontrahenten in der Auseinandersetzung um Gold keine Chance. Eine ähnliche Steigerung gegenüber den zurückliegenden Turnieren zeigte Niklas Weinsheimer (bis 60 kg), auch wenn sie "nur" mit dem fünften Platz belohnt wurde.

Christopher Renzel gelang es nicht, eine Waza-ari Führung bis Kampfende zu halten, sonst wäre anstelle von Rang fünf sogar Bronze für ihn drin gewesen. Die spätere Rheinlandmeisterin Nicole Fischer wie auch Ramona Klein aus Hackenheim stellten in der Gewichtsklasse bis 48 kg die Bad Emserin Angelina Schreieck vor eine nicht lösbare Aufgabe. Der Sieg gegen T. Hag sicherte ihr aber immerhin ebenfalls Platz fünf.

Breiter Erfahrungsschatz

Couragiert wie meist trat Markus Krämer in der Gruppe der Judoka bis 46 kg an und wurde Siebter, während es für Florian Knopp (bis 50 kg) als erster Jahrgang U 15 hauptsächlich darum ging, einen breiten Erfahrungsschatz zu erwerben.

 

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 07.11.2002, Seite 11.

 

Dumm gelaufen

Nach 90 Sekunden war alles vorbei

Nach lediglich 90 Sekunden war das Debüt der für den Judo-Club Bad Ems startenden Tatjana Wermann bei den Deutschen Einzelmeisterschaften der Frauen bereits zu Ende: Nach dem brasilianischen Kampfmodus schied sie bereits in Runde eins aus dem großen Kreis der Titelanwärterinnen aus.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 07.11.2002, Seite 11.

 

Starke Medaillen-Ausbeute

Judo: Rheinland-Turnier der U 13 in Zell - Die Perspektiven sind gut

ZELL. Hochzufrieden kehrte Trainer Michael Hau vom Judo-Club Bad Ems mit seinen sechs Schützlingen nach dem Rheinlandturnier der U 13 von der Mosel an die Lahn zurück.

Die Medaillenausbeute mit einmal Gold, einmal Silber und drei Mal Bronze fiel hervorragend aus. Noch wichtiger aber war dem erfahrenen Trainer, wie die jungen Judoka sich an die taktischen Anweisungen hielten und damit gute Perspektiven versprechen.

Die gilt auch für Mariella Morbach (bis 52 kg), selbst wenn sie sich dieses Mal sich noch keine Medaille erobern konnte. Schließlich war dies erst ihr zweites Turnier. Dennoch gelang es ihr, sich in Runde zwei gegen Lisa-Marie Locker mit Ippon durchzusetzen, was ihr den fünften Platz sicherte. Rolf Elbert (mehr als 60 kg) hatte sich mit starken Gegnern auseinander zusetzen und erreichte dennoch immerhin den dritten Rang. Gleiches gilt für Christina Weinsheimer (bis 48 kg), die gegen Diana Hammer und Michelle Zerwas punkten konnte.

Inka Wiegand kämpfte in der Gewichtsklasse bis 40 kg mit zwölf weiteren Judoka. Mit dem Moment, in dem sie sich von ihren eingefahrenen Standardtechniken löste, kam der Erfolg. Am Ende sprang der dritte Platz für sie heraus. In der selben Gewichtsklasse hinterließ Theresa Schwickert einen gewohnt starken Eindruck. Insbesondere eine wunderschöne Ko-uchi-gari, mit der sie Linda Sator besiegte, fand allseitig besondere Anerkennung. Lediglich Leslie-Ann- Neumann aus Nassau war für Theresa nicht zu besiegen, so dass sie am Ende auf dem zweiten Rang landete.

Zwei Siege mit Ipponwertung und ein weiterer mit Yuko, und Steffi Stier war dank ihrer überlegenen Angriffstechnik der Turniersieg in der Gewichtsklasse bis 30 kg nicht mehr zu nehmen.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 30.10.2002, Seite 10.

 

Judo

Theo-Hilgert-Turnier in Koblenz

U 15, bis 42 kg: 1. Dennis van de Wouw (JC Berlicum), 2. Thomas Tschickardt (PSV Mainz), 3. Nandor Nemeth (TV Nassau), 3. Aaron Willebrands (JC Berlicum); bis 73 kg: 1. Koen van Meurs (JC Berlicum), 2. Marc Schrabback (Bad Ems); über 73 kg: 1. Sven Nebellung (Hamburg), 2. Matthias Göbel (JC Vulkaneifel), 3. Marcel Nieß (Bad Ems).

U 20, bis 55 kg: 1. Matthias Fuchs (JGG Mayer), 2. Benjamin Franker (TV Nassau); bis 81 kg: 1. Grimm (Hackenheim), Baum (JC Neuwied), 3. Schweikert (Hackenheim), 3. Eschenauer (Bad Ems).

Männer, bis 60 kg: 1. Turgay Öztan (TG Burscheid), 2. Benjamin Franke (TV Nassau).

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 24.10.2002, Seite 24.

 

Sie blieben hinter ihren Möglichkeiten

Bad Emser Judo-Trainer Böhnke unzufrieden

KOBLENZ. In Erinnerung an Theo Hilgert, den ehemaligen Trainer der Judo-Abteilung des TuS Rot-Weiß Koblenz und großen Förderer des Judo- Sports, richteten die Koblenzer Judoka zum dritten Mal ein Turnier für die männliche Jugend U 15, U 17, U 20 sowie Männer aus. Auch wenn das Turnier durch Judoka aus Holland internationales Flair bekam und beispielsweise auch der Judoverband Hamburg vertreten war, so ist der erhoffte bundesweite Durchbruch bei der Beteiligung dieses Jahr noch nicht ganz gelungen.

Gute Ansätze gezeigt

Durchschnittlich fiel das Er gebnis für die sechs Starter des JC Bad Ems aus. In der U 20 erreichte Claus Eschenauer Platz sieben in der Gewichtsklasse bis 73 kg. Sein Bruder Carl (bis 81 kg) sicherte sich Rang drei. Markus Krämer (U 15, bis 42 kg) kämpfte sehr couragiert und zeigte gute Ansätze. Um auf einem Turnier dieser Art aber auf den vorderen Plätzen mitmischen zu können, fehlt ihm noch entsprechende Erfahrung.

Niklas Weinsheimer (bis 60 kg) hatte keinen guten Tag erwischt: Philipp Pfeiler aus Hachenburg sowie ein holländischer Judoka ließen ihm keine Chance. Marc Schrabback bot in den ersten drei Kämpfen, die er vorzeitig mit Ippon beendete, eine gewohnt gute Leistung. Auch in der vierten Runde hatte er mit Yuko-Wertung gegen einen Judoka aus Berlicum die Nase vorne.

Dann aber passte er kurz nicht auf und lief - trotz Vorwarnung von Trainer Sven Böhnke - voll in einen tiefen Seoi-nage hinein und musste sich so mit Platz zwei in der Gewichtsklasse bis 73 kg zufrieden geben. Marcel Nieß kämpfte erstmals in der Gewichtsklasse plus 73 kg und erreichte die Bronzemedaille.

Mit den erzielten Ergebnissen blieben die Bad Emser Judoka mehr oder weniger hinter ihren Möglichkeiten zurück - so Sven Böhnke. Aber Medaillen und Platzierungen sind nicht alles. Und vielleicht kamen die Life- Hinweise für gezieltes Training gerade noch rechtzeitig für die in zwei Wochen stattfindenden Rheinland-Einzelmeisterschaften der U 15.

  Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 22.10.2002, Seite 25.

 

Trainer Böhnke war zufrieden

Tatjana Wermann löste DM-Ticket gegen Vereinskameradin Schrabback

KOBLENZ. Drei Eisen hatte der Judo-Club Bad Ems bei den Südwestdeutschen-Einzelmeisterschaften der Männer und Frauen im Feuer - oder besser auf der Tatami: Carl Eschenauer und Pia Schrabback als Springer U 20 sowie Tatjana Wermann in ihrer angestammten Altersgruppe. Bei dem sehr hohen Niveau der Männer hatte Carl in Runde eins bald das Ende der Fahnenstange erreicht und schied nach dem brasilianischen Kampfmodus aus.

Pia Schrabback, amtierende Rheinlandmeisterin der Frauen, besiegte nach Freilos in einem sehenswerten Kampf Angelika Rieger (Pfalz). Auch im anschließenden Halbfinale gegen Regina Rilling lag sie bis eine Minute vor Kampfende mit Waza-ari vorn, geriet dann aber in den Haltegriff ihrer Gegnerin aus Hessen.

Nun stand sie im Kampf um Platz drei ihrer Vereinskameradin Tatjana Wermann, mit der sie einen Tag vorher erst gemeinsam an der Kata-Meisterschaft teilgenommen hatte, gegenüber. Für beide Kämpferinnen keine schöne Situation, die damit endete, dass Pia im Haltegriff von Tatjana aufgab und so auf Rang fünf landete. Mit Tatjana Wermann hat sich damit erstmalig in der Geschichte des Judo-Club der Kurstadt eine Bad Emserin für die DM in der höchsten Altersklasse qualifiziert. Kein Wunder, dass Trainer Sven Böhnke insgesamt mehr als zufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge war.

  Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 02.10.2002, Seite 12.

 

Aufsteiger

Dem ersten Dan näher gekommen

Neue Erfahrung für Tatjana Wermann und Pia Schrabback vom Judo-Club Bad Ems bei der Rheinland-Kata-Meisterschaft: Abseits von jedem hektischen Wettkampftreiben demonstrierten die zahlreichen Paare, die über viele Wochen mit Energie und Fleiß eingeübte Kata. Pia erhielt als Tori mit 568 von 756 möglichen Punkten ein "gut", Tatjana eine "drei". In der Meisterschaftswertung erreichte Tatjana mit der Nage no Kata zur Vorbereitung auf die Dan-Prüfung als Tori Platz sieben, Pia Platz fünf. Damit sind beide dem ersten Dan ein gutes Stück näher gekommen.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 02.10.2002, Seite 12.

 

Nach verschlafenem Start noch Platz drei gelandet

FLEIN. Beim Internationalen Pro Touch Turnier der männlichen Jugend U 15 in Baden- Württemberg erreichte Marc Schrabback (bis 73 kg) vom Judo-Club Bad Ems die Bronzemedaille. Den ersten Kampf "verschlief" Marc völlig. Dann aber kämpfte er sich in der Trostrunde mit drei schönen Kämpfen noch auf Platz drei vor. Neben ihm konnten sich aus dem gesamten Rheinland nur noch Christoph Meier vom TV Nassau (bis 60 kg) und Maik Assmann (JC Vulkaneifel, bis 66 kg) - beide ebenfalls auf Rang drei - platzieren.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 02.10.2002, Seite 12.

 

Sprung aufs Treppchen blieb verwehrt

Bad Emser Judo-Mädchen bei der U 13-Rheinland-Mannschaftsmeisterschaft nicht auf Medaillenkurs

WÖRRSTADT. Bei den Rheinland-Mannschaftsmeisterschaften der weiblichen U 13 setzte der Judo-Club Bad Ems mit Stephanie Stier (bis 33 kg), Claudia Weinsheimer (bis 36 kg), Theresa Schwickert (bis 40 kg), Inka Wiegand (bis 44 kg) sowie Christina Weinsheimer (bis 48 kg) auf die gleiche Erfolgsmannschaft, die sich hinter der DJK Marienstatt auf Bezirksebene den zweiten Platz erkämpft hatte. Ergänzt wurde der Vereinskader durch Mariella Morbach (bis 52 kg). Die Klasse 52 kg + konnte nicht besetzt werden.

Gleich in der ersten Runde mussten die Bad Emserinnen gegen Top-Favorit TuS Hackenheim (Bezirksmeister Rheinhessen/Nahe) antreten: Durch Siege von Stier, Schwickert und Wiegand wurde zwar eine 3:1-Führung erkämpft. Dennoch stand es am Ende 4:3 für die Mädchen aus Hackenheim, die danach auch das Halbfinale und Finale jeweils mit 6:1 gewannen.

In der Trostrunde ging es dann gegen den amtierenden Bezirksmeister aus dem Bezirk Trier, den JC Vulkaneifel: Hier wurden aus taktischen Gründen ab 36 kg alle Kämpferinnen eine Gewichtsklasse hoch gesetzt. Zunächst schien die Taktik aufzugehen: Nach Siegen durch Claudia Weinsheimer, Theresa Schwickert und Inka Wiegand führten die Kurstädterinnen 3:2. Jedoch konnte in den abschließenden Kämpfen der entscheidende vierte Punkt nicht geholt werden. Bad Ems verlor auch hier wieder 3:4. und der Traum von einer Platzierung auf dem Siegerpodest war ausgeträumt.

Alles in allem zeigte die junge Mannschaft aus Bad Ems aber eine sehr gute Leistung. Es war etwas Pech dabei, aber so ist's eben im Sport.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 24.09.2002, Seite 27.

 

Meier konnte zufrieden sein

Judoka aus Bad Ems und Nassau feierten in Bad Neuenahr-Ahrweiler die Rheinlandmeisterschaft

Bei den Rheinland-Mannschaftsmeisterschaften zeigten Judoka aus Bad Ems und Nassau ihr Können.

BAD NEUENAHR-AHRWEILER. Verwirrung über den Austragungsort brachte beim 35. Landesjugendsportfest den Aktiven der Rheinlandauswahl erst einmal eine Zwangspause von rund zwei Stunden, ehe die Kämpfe gegen die Judo-Mannschaften aus der Pfalz und Rheinhessen ausgetragen werden konnten.

Bei den Jungen waren deshalb die Rheinländer - unter ihnen Christoph Meier vom TV Nassau (bis 55 kg) und Marc Schrabback aus Bad Ems (mehr als 66 kg) - in der ersten Runde gegen die Pfälzer wohl noch nicht ganz auf der Höhe des Geschehens. Und mussten mit einer 1:6-Niederlage im Gepäck gegen Rheinhessen antreten. Mit einem 4:3 sicherten sich die Kader-Athleten unter den Fittichen des Jugendleiters U 15 Helger Weingarten (RW Koblenz) schließlich noch Platz zwei.

Eben noch im Rheinland- Kader vereint, mussten einige Judoka im - von der Landessportjugend Rheinland parallel veranstalteten - Wettbewerb der Bezirke Koblenz, Rheinhessen, Trier und Westerwald/Taunus nun gegeneinander antreten: So auch Christoph und Marc, auf die auch der Bezirk WW/Taunus nicht verzichten wollte. Und die Rechnung ging auf: Rheinhessen und Trier zogen gegen die geballte Power vom Westerwald/Taunus jeweils mit 2:5 den Kürzeren. Der Bezirk Koblenz wurde gar mit 0:7 völlig überrollt.

Kein Wunder, dass Stefan Meier (TV Nassau) als Betreuer der Bezirksauswahl mehr als zufrieden mit dem ersten Platz seinen Jungs aus Bad Ems, Nassau, Neuwied und Siershahn war.

Nicht ganz so gut lief es für die Mädchen U 15, die auf der benachbarten Tatami ihre Kämpfe austrugen: Yvonne Bach und Alexandra Schräder (beide TV Nassau) sowie Jessica Schwickert (JC Bad Ems) konnten die Niederlagen gegen die starken Pfälzerinnen und die Judoka aus Rheinhessen nicht abwenden und mussten sich mit Rang drei zufrieden geben. Die gleiche Platzierung erreichten sie in der Bezirksauswahl, wo sie noch durch Inka Wiegand (Bad Ems) Verstärkung erhielten: Aber immerhin konnten sie gegen die Mädchen aus dem Bezirk Koblenz mit 6:1 punkten.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 20.09.2002, Seite 12.

 

Judo

Internationales Turnier 
des ESV Siershahn

U 11 männlich

Bis 32 kg: 1. Matthias Lehnert (SV Hetzerath); 2. Steven Jakobeit (JC Neuwied); 3. Stefan Hoffmann (TV Nassau) und Mitchel Gorissen (JC Kai in sho/NL).

U 11 weiblich

Bis 28 kg: 1. Katharina Steuder (ESV Siershahn); 2. Alina Wöll (TV Nassau); 3. Irna Höffer (ESV Siershahn) und Alyssa Vos (JC Kai in sho/NL).

Bis 33 kg: 1. Sarah Kahlmann (SV Hetzeratz); 2. Christina Müller (TV Nassau); 3. Sabrina Herborn (JC Bad Ems) und Sina Meine (TuS Hackenheim).

Bis 36 kg: 1., Denise Selder (JC Kai in sho/NL); 2. Corinna Schwarz (JC Elz); 3. Claudia Weinsheimer (JC Bad Ems) und Cora Döhler (DJK Marienstatt).

Bis 40 kg: 1. Theresa Schwickert (JC Bad Ems); 2. Selina Srech (TuS Hackenheim); 3. Michelle Lainsbury (JC Worms) und Vanessa Martins (PSV Köln).

U 13 männlich

Bis 29 kg: 1. Alexander Straub (TV Rübenach); 2. Marco Schatten (TV Nassau); 3. Marcel Weber (TV Rodenbach).

Bis 42 kg: 1. Alexander Wieczerzak (FTV Frankfurt); 2. Nico Reuter (ESV Siershahn); 3. Nandor Nemeth (TV Nassau) und Yves Schichtel (JC Quierscheid).

Bis 50 kg: 1. Colin Fröhlich (FTV Frankfurt); 2. Patrick Braschel (PSV Wengerohr); 3. Wolf Döhler (DJK Marienstatt) und Nils Jansen (JC Bad Ems).

U 13 weiblich

Bis 28 kg: 1. Nina Kappallo (ESV Ludwigshafen); 2. Alyssa Vos (JC Kai in sho/NL); 3. Anna Brill (TV Rodenbach) und Laura Garcon (JC Bad Ems).

Bis 36 kg: 1. Johanna Klimasara (TSV Radevormwalde); 3. Larissa Schräder und Leslie-Ann Neumann (beide TV Nassau).

Bis 40 kg: 1. Anika Seyfert (TV Rodenbach); 2. Theresa Schwickert (JC Bad Ems); 3. Sabrina Paffhausen (ESV Siershahn) und Daniela Zavelberg (TV Rübenach).

Bis 48 kg: 1. Nicole Kremer (ST. D. Kindes Wien); 2. Lisa Kerwer (JC Quierscheid); 3. Jacqueline (TV Nassau) und Sabrina Steinebach (ESV Siershahn).

U 15 männlich

Bis 55 kg: 1. Dennis Kautz (TuS Germania); 2. Kevin Paffhausen (ESV Siershahn); 3. Christoph Meier und Christian Nemeth (beide TV Nassau).

Bis 73 kg: 1. Marc Schrabback (JC Bad Ems); 2. Maik Assmann (JC Vulkaneifel); 3. Marcel Nieß (JC Bad Ems) und Daniel Bayer (PSV Wengerohr).

U 15 weiblich

Bis 40 kg: 1. Sara Sheikh (JC Wermelskirchen); 2. Inka Wiegand (JC Bad Ems); 3. Anna-Chathrin Ernst (Post Sport Mainz) und Mandy Kray (JV Siegerland).

Bis 52 kg: 1. Danja Kozelka (TuS Hackenheim); 2. Henrike Kern (VFA Eschborn); 3. Melissa Smit (JC Kai in sho/NL) und Alexandra Schräder (TV Nassau).

Bis 57 kg: 1. Migwela Verhoeven (JC Kai in sho/NL); 2. Jessica Schwickert (JC Bad Ems); 2. Melanie Lemm (PSV Mainz) und Jasmin Sterz (JC Neuwied).

U 17 weiblich

Bis 57 kg: 1. Katrin Lanzdörfer (Rot-Weiß Koblenz); 2. Jessica Schwickert (JC Bad Ems); 3. Franziska Beitlich (JC Neuwied) und Monique Gruber (JC Worms).

Bis 63 kg: 1. Nadine Eckert (Mombacher TV); 2. Nina Zimmermann (JC Wörrstadt); 3. Valerie Junghans (TV Nassau) und Christine Seebach (TV Cochem).

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 13.09.2002, Seite 12.

 

Zwei dritte Plätze im Konzert der Großen

Rheinland-Pfalz-Meisterschaft der Judoka in Bad Ems: Gastgeber hatten organisatorisch alles im Griff

BAD EMS. Dem Ruf des JC Bad Ems folgten am Sonntag 124 Judoka aus 33 Vereinen in ganz Rheinland-Pfalz in die Silberau-Halle. Auf drei Matten wurde in zwei Mal neun Altersklassen um Medaillen und Urkunden gekämpft.

Da die beiden Verbände Rheinland und Pfalz das Turnier gemeinsam veranstalteten, waren Kämpfer der Altersklasse U 17 aus dem gesamten Bundesland angereist. Es ging für die Jugendlichen also um einiges.

Der TV Nassau schickte drei Starter in den Kampf. Valerie Junghans wurde überzeugende Dritte in der Klasse bis 63 kg. Aber auch Christian Nemetz und Christoph Meier schlugen sich tapfer. Als Springer bestreiten sie dieses Jahr ihre ersten Turniere in dieser Altersklasse.

"Der Sport ist es wert", rechtfertigte Michael Hau den Kraftakt für den ausrichtenden JC Bad Ems. Reibungslos bewältigten die vielen freiwilligen Helfer die vielfältigen Aufgaben vom Antransport der Matten über den Einsatz an den Tischen und Bewirtung bis hin zum abendlichen Aufräumen.

Aber nicht nur als Ausrichter waren die Emser erfolgreich: Jessica Schwickert belegte Platz drei im 16 Teilnehmer starken Starterfeld der Altersklasse bis 57 kg.

Und auch am Samstag bei den Bezirks-Mannschafts- Meisterschaften der unter 13- Jährigen in Hachenburg waren die Emser Judoka erfolgreich: Obwohl nicht in voller Stärke angetreten, belegten Stephanie Stier (bis 33 kg), Claudia Weinsheimer (bis 36 kg) Theresa Schwickert (bis 40 kg) und Inka Wiegand (bis 44 kg) den zweiten Rang.

Wilfried Hofmann von der veranstaltenden "Arbeitsgemeinschaft Judo in Rheinland- Pfalz" war als Kampfrichter vor Ort. Auch er zeigte sich zufrieden mit Leistungsdichte und Meldungen und betonte die Zusammenlegung der beiden Verbände zu einem so leistungsstärkeren Landesverband Rheinland-Pfalz als langfristiges Ziel. Marie Vangerow-Kühn

 Ergebnisse folgen

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 09.09.2002, Seite 22.

 

Termine

Judo

Rheinland-Pfalz-Einzelmeisterschaften der Altersklasse U 17 in der Silberauhalle Bad Ems (So.).

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 06.09.2002, Seite 11.

 

Kurzer Prozess: In sieben Sekunden alles erledigt

Judo: Bad Emser Erfolge beim zweiten Internationalen Winner-Westerwald-Pokalturnier in Siershahn - Schneller Schrabback

SIERSHAHN. Volle Beschleunigung von 0 auf 100 hieß es für die Judoka des JC Bad Ems, denn viel Zeit blieb nach der langen Sommerpause nicht für die Vorbereitung auf das 2. Internationalen Winner-Westerwald-Pokalturnier in Siershahn. Und die Jungen und Mädchen der Alterstufen U 11 und U 15 legten gleich am ersten Turniertag einen gelungenen Start - so ganz nach dem Herzen ihre Trainer Gordon Gutewort und Sven Böhnke - auf die Tatami.

Bei den Leichtgewichten der U 11 w belegte Vanessa Loosen (bis 30 kg) Platz fünf. Sabrina Herborn erhielt Bronze, nachdem sie sich im Halbfinale der Gewichtsklasse bis 33 kg Sarah Kahlmann (SV Hetzerath) beugen musste. Ebenfalls Rang drei sicherte sich Claudia Weinsheimer (bis 36 kg), die nur gegen Denise Selder vom JC Kai in sho (Holland) in der zweiten Runde den Kürzeren zog.

Schneller O-goshi

Drei Siege in Folge und The resa Schwickert stand als Turniersiegerin in der Gewichtsklasse bis 40 kg fest. Ein schneller erfolgreicher O-goshi gegen Melanie Lemm (PSV Mainz) brachte ihre Schwester Jessica Schwickert (U 15, bis 57 kg) erwartungsgemäß auf die Siegerstraße, auf der sie nur im Finale von der Holländerin Migwela Verhoeven gestoppt und auf Platz zwei verwiesen wurde.

Ebenfalls in der U 15 w startete Inka Wiegand, die sich zunächst gegen Stefanie Müller vom TV Nassau durchsetzte. Auch Mandy Kray (JV Siegerland) hatte gegen die Bad Emserin das Nachsehen. Das anschließende Finale konnte Inka zwar nicht für sich entscheiden; der zweite Platz in der Gewichtsklasse bis 40 kg ist für die U 13-Springerin aber ein toller Erfolg.

Gut unterwegs war bei den Jungen der U 15 Niklas Weinsheimer (bis 60 kg): Mit einem Feger holte er Valentino Vuko (TSV 1860 Frankfurt) von den Füßen. Aus dem anschließenden Haltegriff von Timo Bäroth (JC Elz) konnte er sich zwar nicht befreien. Besiegte dann aber im Platz um Kampf drei Sebastian Kellner aus Marienstatt schnell mit Ippon.

Kampfrichter-Fehler

Doch die Freude kam zu früh: Er musste aufgrund eines Fehlers der Kampfrichter- Tischbesetzung ein weiteres Mal antreten. Die Enttäuschung darüber kostete ihn wohl Platz drei.

Die Gewichtsklasse bis 73 kg war mit Marcel Nieß und Marc Schrabback fest in Bad Emser Hand. Marc sicherte sich mit drei Siegen ungefährdet den Einzug in das Finale. Marcel Nieß war nach zwei gewonnenen Runden gegen Keßeler und Bayer ebenfalls auf Erfolgskurs Doch sein Einzug ins Finale - und damit einem rein Bad Emser Kampf um den Turniersieg - wurde dann von Maik Assmann (JC Vulkaneifel) nur denkbar knapp verhindert. So landete Marcel Nieß auf Platz drei, während Schrabback innerhalb von sieben Sekunden das Finale für sich entschied.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 04.09.2002, Seite 10.

 

Gut gelaufen

Bad Emser Judoka überzeugten

Zum vollen Erfolg für den JC Bad Ems wurden die Judo- Rheinland-Einzelmeisterschaften der Männer und Frauen in Worms: Claus Eschenauer erreichte in der Gewichtsklasse bis 73 kg Platz fünf, sein Bruder Carl (bis 81 kg) wurde dritter. Dies ist umso bemerkenswerter, als beide - ebenso wie Pia Schrabback, die sich bei den Frauen in der Gewichtsklasse bis 63 kg den Rheinlandtitel sicherte - noch zur Altersgruppe U 20 gehören und als Springer an der Meisterschaft teilnahmen. Tatjana Wermann (bis 57 kg) wurde Rheinland-Vizemeisterin.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 02.09.2002, Seite 22.

Judo

Zu schwere Aufgaben in Hadamar

Nach dem Motto "Klasse statt Masse" fanden Judoka aus Deutschland, Belgien, Algerien und Moldawien den Weg zum Catten-Cup 2002 der Männer und Frauen nach Hadamar. Vom Judo-Verband Rheinland waren aus Bad Ems Tatjana Wermann in der Klasse bis 57 kg und Pia Schrabback in der Klasse bis 63 kg nominiert worden. Pia - eigentlich noch U 20 - hatte gleich in der ersten Runde mit Katharina Marzok eine erfahrene und nicht zu schlagende Bundesligakämpferin des SC Berlin als Kontrahentin. Auch in den folgenden Kämpfen tat sie sich schwer und musste mit Platz fünf vorlieb nehmen. Ähnlich erging es Tatjana Wermann, die nach drei Kämpfen auf dem siebten Platz das Turnier beendete.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 02.07.2002, Seite 27.

 

Von Rio bis Ems: Überall gekämpft

Auch mit 70 Jahren gönnt sich Wolfgang Rode keine Ruhe - Mit dem Kampfsport-Club schließt sich der Kreis in der Kurstadt

Der weiße Anzug ist sein Markenzeichen. Nein, nein, nicht der schicke Zwirn mit roter Rose am Revers, vielmehr der sportliche mit einem schwarzen Gürtel um die Hüfte. Kampfsport bestimmt seit jeher das Leben von Wolfgang Rode. Egal wohin ihn sein Beruf führte, er war stets bestrebt, sich und seinen Mitmenschen die Möglichkeit zu geben, dem Hobby im Verein nachkommen zu können. Auch in Bad Ems, wo er am 15. Januar 2002 als einer der Gründungsväter den Kampfsport- Club aus der Taufe hob.

BAD EMS. Lässig steht Wolfgang Rode am Geländer, den Oberkörper frei, die Hälfte seiner Montur über den Arm geworfen. Er plaudert mit seinem Kollegen Senol Büber, der Rode ebenso wie Daniel Hein im Trainingsbetrieb des noch jungen Kampfsport-Clubs unterstützt.

Der Mann ist fit und frisch, strahlt die absolute Gesundheit aus. Sieht so ein 70-Jähriger aus? Oder besser: Wie ist das möglich? Antworten gibt der Blick auf Rodes sportlichen Werdegang. Als 16-Jähriger kam der gebürtige Thüringer zum Kampfsport, damals beim Post SV Erfurt. Und bis heute geht er nach wie vor auf die Matte. Stets mit viel Freude, stets mit klaren Zielen vor den Augen. Egal ob als Trainer, als Vorsitzender oder als Kämpfer. "Ich möchte Erfolg haben", sagt Wolfgang Rode. "Bei meinen Schüler, da denke ich immer an die deutsche Meisterschaft. So eine DM, das ist schon was."

Er selbst hat sich 1960/61 den nationalen Titel mit der Mannschaft des 1. DJC Frankfurt geholt. Aber auch als Trainer trug er viel dazu bei, dass junge Talente es bis in die deutsche Spitze schafften. Und natürlich als Funktionär. Als 1967 der Judo-Sport nach Bad Ems kam, da war das ein Verdienst von Wolfgang Rode. Er gründete eine Abteilung im VfL, brachte den Kampfsport in die Kurstadt. Vier Jahre später war er einer der Väter des eigenständigen Judo-Clubs Bad Ems. In dieser Zeit stellte er auch die Weichen für den noch jungen Verband.

Erst der Beruf, Rode war Fernmeldetechniker, unterbrach die Verbindung zum Rhein-Lahn-Kreis und zum Rheinland. Der Sport aber begleitete den im positiven Sinn Verrückten überall hin. "Egal wo ich war, ich habe immer gekämpft", erzählt er. "Sogar als ich auf Mallorca und in Rio de Janeiro tätig war, bin ich auf die Matte gegangen." Auch im hessischen Cornberg gründete er 1986 einen Judo- und Kampfsportclub.

Inzwischen hat sich der Kreis für Wolfgang Rode geschlossen. Seit zwei Jahren lebt er wieder in Bad Ems, dort wo er einst seinen ersten Verein aus der Taufe hob. "Mittlerweile sind da andere Leute am Ruder", begründet der 70- Jährige, warum er nicht wieder bei seinem alten Club eingestiegen ist. "Denen möchte ich nicht in die Quere kommen." Aber das Ende seines sportlichen Wirkens bedeutete das lange nicht: "Viele Leute haben mich angesprochen, ich soll doch wieder was machen." Und diesem Wunsch kam Wolfgang Rode gerne nach. Seine Idee: Bad Ems kann mehr vertragen als "nur" Judo. Die Gründung des Kampfsport-Clubs kam ins Rollen. Inzwischen hat Wolfgang Rodes neuester Verein - er sagt, es sei wohl auch sein letzter - rund 70 Mitglieder, davon 45 aktive Kinder im Alter bis zu 14 Jahren. "Wettkämpfe kämen nach vier Monaten Training noch zu früh", erklärt Rode - und seine Augen beginnen zu leuchten. Denn er sagt ja bewusst: "noch". Marco Rosbach

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 29.06.2002, Seite 31.

 

Lohnender Ausflug

Judoka aus Bad Ems sammelten eifrig Medaillen

MÜHLHEIM. Mit der stattlichen Anzahl von elf Judoka war der Judo-Club Bad Ems mit von der Partie beim 6. Internationalen Mühlrad-Pokal. Aber selbst das reichte bei 984 Teilnehmern aus 114 Vereinen aus Holland, Belgien, Dänemark, Polen, Moldawien, Israel, den USA und Deutschland nicht aus, um in der Vereinswertung die Nase ganz vorne zu haben. Dafür überzeugten aber die Einzelleistungen der Bad Emser auf weiten Strecken und bescherten den Lahnstädtern immerhin zwei Mal Gold, zwei Mal Silber und vier Mal Bronze.

In der U 15-Klasse der Mädchen bestätigten Jessica Schwickert (bis 57 kg) und Jana Lehmler (bis 70 kg) alle Erwartungen: Silber für Jessica, die sich erst im Finale dem holländischen Talent Linda Bolder vom SC Ben Rietdijk geschlagen geben musste, und Gold für Jana. Bei den Jungen war mit Marcel Nieß und Marc Schrabback die Gewichtsklasse bis 73 kg fest in Bad Emser Hand. Marcel steigerte sich nach anfänglichen Schwächen von Kampf zu Kampf und erreichte noch Bronze. Marc war eigentlich erst im Finale mit Sven Gottwald wirklich gefordert, konnte aber auch diesen Kampf mit Ipponwertung für einen tief angesetzten Ura-nage zu seinen Gunsten entscheiden. Christopher Renzel erreichte in der Gewichtsklasse bis 66 kg Platz fünf. Niklas Weinsheimer (bis 55 kg) hatte sich mit 24 Teilnehmern eine der umfangreicheren Gewichtsklassen ausgesucht. Zwei schön heraus gekämpfte Siege konnten ihn allerdings nach der zweiten Niederlage nicht vor dem Aus in Runde vier bewahren. Ähnlich erging es Markus Krämer, der sich noch Platz sieben in der Gesamtwertung der Gewichtsklasse bis 42 kg sicherte.

Eine starke Leistung lieferte auch Carl Eschenauer (bis 81 kg) ab. Während sein Bruder Claus in der Gewichtsklasse bis 73 kg keinen Fuß auf das Siegerpodest brachte, hatte Carl die Goldmedaille im Visier. Im Finale musste er aber Michael Weidner vom TSV Lohr den Vortritt lassen.

Insgesamt drei Bronzemedaillen brachten Tatjana Wermann und Pia Schrabback mit an die Lahn. Pia startete im jüngsten Jahrgang der Frauen U 20 in der Gewichtsklasse bis 63 kg, in der die Benelux-Vertreter souverän den Ton angaben. Dennoch schaffte sie es zwei Mal aufs Treppchen. Ihr gleich machte es Tatjana (bis 57 kg), die in der Gruppe der Frauen Dritte wurde.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 15.06.2002, Seite 36.

 

Silber und Bronze für die KG-Judoka

Kämpfer aus Bad Ems und Nassau überzeugten

BAD KREUZNACH. Selbst mit der Hilfe von Mikrofonen und Lautsprecheranlage gerieten die Hallensprecher ins Hintertreffen: Zu lautstark begleiteten die neun Jungen- und fünf Mädchenmannschaften aus dem Rhein-Lahn-Kreis die Kämpfe bei der Rheinland- Mannschaftsmeisterschaft der U 15-Judoka in der Bad Kreuznacher Jahnhalle. Doch die gute Unterstützung brachte nicht immer den erhofften Erfolg: So verloren die Jungen der Kampfgemeinschaft Nassau/Bad Ems überraschend in der ersten Runde gegen Eppelsheim/Worms mit 3:4 Punkten und mussten anschließend ihr Glück in der Trostrunde suchen.

Doch sie fanden es: Gegen die DJK Marienstatt gelang ein 4:3-Erfolg. Und im Vergleich mit dem Judo-Club Neuwied behielten die vereinigten Lahnstädter sogar mit 5:2 die Nase vorne. So sicherten sich die amtierenden Bezirks-Mannschaftsmeister auf Rheinlandebene die Bronzemedaille.

Die Mädchen - ebenfalls die Nummer eins im Bezirk Westerwald/Taunus - gaben in den beiden ersten Runden gegen den SV Urmitz und PST Trier jeweils nur einen Punkt ab. Enger wurde es dann schon gegen die Mädchen vom Judo-Club Vulkaneifel. Nachdem sich beim Stand von 3:3 die KG aus Nassau und Bad Ems mit Ippon durchsetzen und damit diese Runde für sich entscheiden konnte, standen dem Rheinlandtitel nur noch die Judoka des TuS Hackenheim im Weg. Und eben diese ließen den Lahn-Anliegern mit 6:1 nicht den Hauch einer Chance. Dennoch: Die Silbermedaille und damit die Qualifikation für die südwestdeutsche Mannschafts-Meisterschaft dokumentiert eine tolle Gemeinschaftsleistung der jungen Mädchen aus Nassau und Bad Ems.

 Für die KG kämpften: Yvonne Bach, Stefanie Müller, Jacqueline Schuck, Alexandra Schräder (alle Nassau), Inka Wiegand, Angelina Schreieck, Jessica Schwickert, Jana Lehmler (alle Bad Ems); Nandor Nemeth, Andre Alberti, Christian Nemeth, Christoph Meier (alle Nassau), Markus Krämer, Niklas Weinsheimer, Marcel Nieß, Christopher Renzel, Marc Schrabback (alle Bad Ems).

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 06.06.2002, Seite 30.

 

Kompletter Medaillen-Satz

Bad Emser Judoka vertraten beim Vergleichskampf das Rheinland würdig

WEILERBACH. Einen durch die Bank positiven Beitrag zum direkten Leistungsvergleich zwischen den Judo- Verbänden Rheinland und Pfalz anlässlich der Rheinland-Pfalz-Einzelmeisterschaften der Altersklasse U 15 lieferten die drei Mädchen und fünf Jungen des Judo- Clubs Bad Ems. Am Ende hatten sie einen kompletten Medaillensatz für das Rheinland erobert.

Ohne die verletzungsbedingten Ausfälle jeweils nach der ersten Runde von Inka Wiegand (bis 40 kg) und Niklas Weinsheimer (bis 55 kg) wäre sogar noch mehr drin gewesen. Besonders erfreulich war, dass bei den Jungen im starken Teilnehmerfeld von 149 Judoka aus 38 Vereinen die "Gelbgurte" Markus Krämer (bis 42 kg) und Florian Knopp (bis 46 kg) erfrischend gut mithielten. Sie boten tolle Leistungen, auch wenn es mit jeweils einem Sieg noch nicht zu einer Platzierung unter den ersten Drei reichte.

Drei Siege in Folge

Angelina Schreieck musste sich bei den Mädchen diesmal mit Platz sieben begnügen. In der Hauptrunde verlor sie ihren ersten Kampf, behauptete sich dann aber in der Trostrunde. In der extrem leistungsstarken Gewichtsklasse bis 44 kg zog Angelina schließlich erneut den Kürzeren und schied dadurch endgültig aus. Jessica Schwickert hingegen holte sich mit drei Siegen in Folge souverän den Titel in der Gewichtsklasse bis 57 kg.

Marcel Nieß drehte in der Klasse bis 73 kg nach anfänglichen Startschwierigkeiten mächtig auf und konnte sogar noch den Kampf um Platz drei, bei dem er gegen Alexander Welker vom gastgebenden TV Rodenbach antreten musste, für sich entscheiden.

Marc Schrabback kämpfte sich in der gleichen Gewichtsklasse bis ins Finale vor und lag auch dort in der Wertung vorne, ehe sein Gegner André Biedermann vom JKFC Rheingönnheim eine Ipponwertung zugesprochen bekam. Dadurch landete der Kämpfer des Judo-Clubs Bad Ems auf Platz zwei.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 31.05.2002, Seite 14.

 

Pia Schrabback musste passen

THELEY. Die Hoffnung auf freie Durchfahrt zur deutschen Einzelmeisterschaft der U 20-Judoka erfüllte sich bei den südwestdeutschen Titelkämpfen im saarländischen Theley für Pia Schrabback sowie Claus und Carl Eschenauer vom JC Bad Ems nicht. Während die Brüder Eschenauer jeweils nach zwei Niederlagen in Folge schon früh aus dem Rennen waren, konnte Pia Schrabback zumindest Runde eins noch für sich entscheiden. Das Haltesignal kam dann aber aus gesundheitlichen Gründen im zweiten Durchgang. Die JC-Kämpferin musste passen und konnte zu ihrem nächsten Kampf erst gar nicht mehr antreten.

 

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 29.05.2002, Seite 42.

 

Drei Bezirks-Titel für die Judoka von der Lahn

Mannschaftsmeisterschaften in Siershahner Overberghalle - Bei U 15 Kampfgemeinschaft zwischen Bad Ems und Nassau

SIERSHAHN. Hoch her ging es bei den Judo-Mannschaftsmeisterschaften in der Siershahner Overberghalle. Quasi zur Generalprobe für die Anfang Juni anstehenden Rheinland-MM hatte der Bezirk Westerwald/Taunus die Mädchen und Jungen der Alterstufen U 11 und U 15 eingeladen.

In der U 15 gingen die Judoka des TV Nassau und des Judo-Club Bad Ems als Kampfgemeinschaft an den Start. Die erste Runde der Mädchen gegen Gastgeber Siershahn ging mit 5:1 klar an die Lahnstädterinnen. Nach einem weiteren 4:1-Sieg gegen den JC Neuwied war Yvonne Bach, Stefanie Müller, Nina Hoffmann, Jaqueline Schuck, Julia Feuerstake, Alexandra Schräder (alle TV 1860 Nassau) sowie Inka Wiegand, Angelina Schreieck und Jessica Schwickert (JC Bad Ems) der Titel nicht mehr streitig zu machen.

Die Bad Emser und Nassauer Jungen machten es dagegen etwas spannender: In allen drei Runden stand es nach jeweils sechs Kämpfen unentschieden, so dass die abschließende Gewichtsklasse plus 66 kg zum Zünglein an der Waage wurde: Marienstatt hatte in Runde eins am Ende mit 3:4 das Nachsehen. Den Judoka des ESV Siershahn erging es anschließend ebenso, obwohl sie in der letzten Gewichtsklasse den wohl schwergewichtigsten Judoka der gesamten Meisterschaft aufgeboten hatten. Und selbst die bis dahin ebenfalls ungeschlagenen Neuwieder wurden mit dem gleichen Resultat auf Platz zwei verwiesen. Bezirksmannschaftsmeister wurden daher vom TV 1860 Nassau Nandor Nemeth, André Alberti, David Nussbaum, Christian Nemeth und Christoph Meier sowie die Bad Emser Markus Krämer, Niklas Weinsheimer, Marcel Nieß, Christopher Renzel und Marc Schrabback.

In der U 11 gingen Nassau und Bad Ems getrennte Wege. Für die Nassauer Jungen ging's zunächst gegen Marienstatt. Alexander Meyer, Marvin Vath, Stefan Hofmann und Jan Wrede setzten sich ebenso mit 4:3 durch wie anschließend gegen die stark eingeschätzten Neuwieder. Im Finale gegen Hachenburg erkämpfte sich Alexander Meyer den ersten Sieg und setzte damit das Signal für seine Kameraden zum Gewinn des Bezirksmeister-Titels. Dazu trugen außerdem Sven Zejewski, Mirco Jensen, Adrian Elbert, Christian Kraft und Adrian Vaas bei.

Bei den Bad Emsern hatten sich einige Jungen wohl die Fußball-Nationalmannschaft zum Vorbild genommen und kurzfristig ihre Teilnahme abgesagt, so dass Trainer Alex Waldorf keine eigene Mannschaft an den Start schicken konnte.

Bei den Mädchen konnte er mit Sissi Stier, Linda Garcon, Lisa Schmitt, Vanessa Loosen und Theresa Schwickert nur fünf von sieben Gewichtsklassen besetzen. Damit noch nicht genug: Gleich im ersten Kampf verletzte sich Vanessa Loosen für den Rest der Meisterschaft. Am Ende sprang aber nach teils sehr guten Kämpfen noch der dritte Platz für die Nachwuchsjudoka des JC Bad Ems heraus. Zweite wurden hingegen die Mädchen aus Nassau. Nachdem der Einstand gegen Bad Ems mit 5:2 gelungen war, gab's gegen Neuwied eine 3:4- Schlappe. Nur Christina Müller, Michelle Neumann und Ann-Cathrin Minor behielten in ihren Kämpfen die Oberhand. Gegen Siershahn zeigten die Nassauerinnen noch einmal ihre Stärke.

Jennifer Weber, Olga Adam, Christina Müller, Ann- Cathrin Minor und Larissa Eitschberger sicherten mit dem 5:2 den hervorragenden zweiten Rang. Zudem trugen Jaqueline Lotz, Alina Wöll, Larissa Saenn, Rebecca Schneider, Nadine Elbert und Sina Marie Minor zum Erfolg bei.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 07.05.2002, Seite 27.

 

Internes Duell um Platz drei

Judo-Rheinland-Einzelmeisterschaften: Bronzemedaille für Inka Wiegand

KOBLENZ/BAD EMS. Rund 270 Teilnehmer zählten die Veranstalter bei den Rheinland-Einzelmeisterschaften für die Jungen und Mädchen U 13. Entsprechend gut besetzt mit durchschnittlich 16 Judoka waren die einzelnen Gewichtsklassen. Wer da den Sprung aufs Treppchen schaffen wollte, musste sich schon gehörig anstrengen. Stephanie Stier vom Judo-Club Bad Ems hätte es in der Gewichtsklasse bis 30 kg beinahe geschafft. Im Kampf um Platz drei wurde sie aber noch gestoppt und musste sich mit dem fünften Rang zufrieden geben.

Genauso erging es der Bad Emserin Theresa Schwickert in der Gewichtsklasse bis 40 kg. Sie legte zunächst einen guten Start hin, verlor aber dann das Halbfinale. Im kleinen Finale traf sie auf ihre Vereinskameradin Inka Wiegand. Inka hatte sich nach einem Fehlstart durch die Trostrunde bis zum Kampf um Platz drei vorgearbeitet und ließ sich die Bronzemedaille nicht mehr streitig machen.

Der einzige Junge, der sich vom JC Bad Ems qualifiziert hatte, war Nils Jansen (bis 50 kg). Er hatte einen schweren Stand - Platz sieben.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 07.05.2002, Seite 27.

 

Die lange Wartezeit sollte sich lohnen

Judo: "Plüschtier-Olympiade" in Koblenz mit positiven Ergebnissen für den Bad Emser Nachwuchs

KOBLENZ/BAD EMS. Helger Weingarten, Judo-Abteilungsleiter bei RW Koblenz und Verantwortlicher für die "Plüschtier-Olympiade 2002", musste sich einiges anhören. Dabei hatte alles so gut angefangen: 190 Newcomer hatten sich angemeldet. Aufgeteilt wurden sie nach Gewicht maximal in Fünfer- Gruppen, ein optimaler Kampfmodus. Für alle waren Plüschtiere und Urkunden vorgesehen. Doch dann kam plötzlich fast die doppelte Anzahl an Kindern - voller Erwartungen. Und so konnte sich Weingarten mit seinen Helfern nur noch um Schadensbegrenzung bemühen und hoffen, dass die Wartezeit den Judo-Kids nicht zu lang wurde. Für die Bad Emser Kinder lohnte sich auch die längste Warterei: Linda Garcon und Theresa Schwickert belegten erste Plätze wie auch Nils Kaltenhäuser, Nils Waldorf, Jan Malkmus und Francesco Dollmanski, der erst in der letzten Gruppe gegen Abend zum Zuge kam. Jonas Michel und Marvin Walldorf sicherten sich Rang zwei. Dasselbe gelang bei den Mädchen Vanessa Loosen und Theresa Dupp. Abgerundet wurde das positive Ergebnis für den JC Bad Ems durch dritte Plätze von Sissi Stier, Lisa Schmitt und Nina Jansen, die bei dem Turnier ihre ersten Gehversuche auf der Tatami machte.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 04.05.2002, Seite 31.

 

Ein toller Erfolg

Judo-Rheinlandmeisterschaften mit JCBE-Cracks

KOBLENZ. Bei den Judo- Rheinland- Einzelmeisterschaften der U 20 in der Koblenzer Pollenfeldschule ging es - obwohl durch organisatorische Fehlgriffe fast zur Nebensache degradiert, um die Qualifikation für die Südwesttitelkämpfe. So auch für Pia Schrabback sowie Carl und Claus Eschenauer vom Judo- Club Bad Ems. Am Ende der Entscheidungskämpfe hatten alle drei Bad Emser ihr Mindestziel - den dritten Platz in der jeweiligen Gewichtsklasse und damit die Fahrkarten zur Südwestdeutschen EM - erreicht. Ein toller Erfolg, besonders, da alle im ersten Jahr der U 20 kämpfen. "Dieses Ergebnis stimmt zuversichtlich für die kommenden Jahre" kommentierte Trainer Sven Böhnke das Geschehen auf der Tatami.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 02.05.2002, Seite 11.

 

Marcs Goldmedaille

Judo: Bad Emser beim Vulkaneifel-Turnier stark

DAUN/BAD EMS. 164 Kämpfer aus 32 Vereinen, sechs Landesverbänden sowie dem benachbarten Ausland bildeten die passende Kulisse für das elfte Vulkaneifel-Turnier der männlichen und weiblichen Jugend U 15. Von den beteiligten Bad Emser Judoka musste als erste die U 13 Springerin Inka Wiegand auf die Tatami und wurde am Ende mit Bronze in der Gewichtsklasse bis 40 kg für ihren Einsatz belohnt. Jessica Schwickert (bis 57 kg) nahm - nach Freilos in der ersten Runde - zunächst Alina Kucubej erfolgreich in den Haltegriff.

Als nächstes traf sie mit Jasmina Sterz auf eine alte Bekannte aus zurückliegenden Turnieren. Auch diesen Durchgang entschied Jessica mit Ippon zu ihren Gunsten. Gegen Nina-Marie Krohn zog sie dann im Finale den Kürzeren und musste sich mit Silber zufrieden geben.

Marc Schrabback ergänzte die Medaillensammlung der Mädchen mit der Goldmedaille in der Gewichtsklasse bis 73 kg: Zunächst sicherte er sich mit zwei Siegen gegen David Sicher vom JJC Mendig und Gerrit Jeuck den Poolsieg. Problemlos schaffte Schrabback anschließend gegen Patrick Wagner vom SV Hetzerath den Einzug ins Finale und brauchte auch dort nur wenige Sekunden um Björn Wormuth von Bayer Leverkusen mit Ippon auf die Matten zu schicken.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 26.04.2002, Seite 12.

 

Oberwasser dank Osae-komi

Nibelungenpokal: Bad Emser Judoka in Worms erfolgreich - Zwei Titel

WORMS/BAD EMS. Auf traditionsreichem Boden in Worms kämpften rund 300 Judoka der Altersklassen U 15 und U 20 aus Frankreich sowie aus neun deutschen Landesverbänden um den Nibelungenpokal 2002. Unter ihnen waren auch drei Mädchen und sechs Jungen des Judo-Clubs Bad Ems.

Jessica Schwickert setzte sich gegen Isabella Scherban ebenso wie gegen Sarah Jäger und Fikrije Stolla klar durch. Erst Myriam Heilmann vom ESV Ludwigshafen machte ihr im Finale das Leben schwer. Letztlich behielt die Bad Emserin jedoch die Nase nach Punkten vorne und nahm somit den Nibelungenpokal der Gewichtsklasse bis 57 kg (FU 15) in Empfang.

Kesa-gatame hieß zwei Mal das Zauberwort, mit dem Angelina Schreieck (FU 15, bis 44 kg), die zunächst ein Freilos zog, ihre Gegnerinnen besiegte, ehe sie selbst im Kampf um Platz eins gegen Nicole Fischer (PSV Wengerohr) den Kürzeren zog. Pia Schrabback (U 20, bis 57 kg) war zwei Mal erfolgreich, unterlag dann aber der späteren Turniersiegerin Katharina Blum (JC Petersberg). Im Kampf um die Bronzemedaille hatte die Judoka von der Lahn dann aber wieder schnell mit Osae-komi Oberwasser.

Trotz teils guter kämpferischer Leistungen gelang den Jungen meist nicht der richtige Abschluss. Einzig Marc Schrabback rettete mit vier Siegen in Folge die Ehre der männlichen Kurstädter. Er holte den Nibelungenpokal (MU 15, bis 73 kg) an die Lahn. Niklas Weinsheimer (MU 15, bis 55 kg) verlor gegen Christoph Braun (Landau) in der ersten Runde knapp nach Punkten. In der Trostrunde kam es dann nach Weinsheimers Erfolg über Christian Meyer (SF Affaltrach) zum "Lahn-Duell" mit Christoph Meier vom TV 1860 Nassau, das der TVN-Judoka für sich entschied.

Marcel Nieß leistete in der Gewichtsklasse bis 66 kg Maik Assmann (JC Vulkaneifel) lange Zeit erfolgreich Widerstand, letztlich war aber ein Sieg gegen Fredric Hecker (ASV Ludwigshafen) zu Beginn der Trostrunde nicht genug für eine Top-3-Platzierung. Eine solche hatte Markus Krämer erst gar nicht im Visier: Er stellte sich als U 13- Kämpfer bravourös den Anforderungen der U 15, auch wenn er dabei zwei Mal das Nachsehen hatte. Carl und Claus Eschenauer verpassten in der Altersklasse MU 20 den Sprung aufs Treppchen.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 16.04.2002, Seite 29.

 

Erfolgreiche "Taufpaten" aus der Kurstadt

BAD EMS. Zwei neue Events wurden jüngst unter Beteiligung des Judo-Club Bad Ems "aus der Taufe gehoben": In Pfungstadt wurde erstmals das Samurai-Turnier für männliche Jugend und Männer ausgetragen. Unter den rund 300 Judoka aus Hessen und den angrenzenden Bundesländern fungierten vier Kurstädter erfolgreich als "Taufpaten": Christian Wiegand (U 17, bis 50 kg) und Claus Eschenauer (U 20, bis 73 kg) errangen jeweils eine Bronzemedaille. Carl Eschenauer (U 20, bis 81 kg) erhielt Silber, während Marc Schrabback (U 15) für den Sieg in der Gewichtsklasse bis 73 kg mit der Goldmedaille belohnt wurde.

Zeitgleich wurde in der Wormser Kerchensteiner Schule erstmals die Rheinland-Pfalz-Mannschaftmeisterschaft der Frauen ausgetragen: Unter der Flagge des JC Bad Ems erkämpften sich Kerstin Doetsch (TB Andernach), Katrin Fischer, Jenny Kloft (ESV Siershahn), Emile Merkel (JC Neuwied), Pia Schrabback und Tatjana Wermann (beide JC Bad Ems) dabei die Bronzemedaille.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 07.03.2002, Seite 11.

 

Alle kehrten mit tollen Auszeichnungen zurück

HATTERT. Putzmunter tummelten sich rund 80 Jungen und Mädchen der Alterstufe U 11 in Hattert bei den Judo- Bezirksmeisterschaften auf der Tatami. Von der Lahn machten sich fünf Mädchen und zwei Jungen mit ihrem Trainer Alex Waldorf auf den Weg in den hohen Westerwald und kamen allesamt mit Auszeichnungen nach Bad Ems zurück: Mit Lisa Schmitt auf Rang drei und Vanessa Loosen auf Platz zwei war die Gewichtsklasse bis 28 kg fest in Bad Emser Hand. Ebenfalls Silber holten sich Linda Garcon (bis 26 kg) sowie bei den Jungen Marvin Walldorf (bis 38 kg). In drei Kämpfen konnte sich Francesco Dollmanski (bis 46 kg) erfolgreich durchsetzen und landete dadurch ganz oben auf Platz eins bei der Siegerehrung ebenso wie seine Vereinskameradinnen Theresa Schwickert (bis 40 kg) und Claudia Weinsheimer in der Gewichtsklasse bis 33 kg.

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 02.03.2002, Seite 29.

 

Kein Respekt vor schweren Gegnern

Marc Schrabback vom Judo-Club Bad Ems feierte gelungenen Einstand in der neuen Gewichtsklasse

BAD EMS. "Ein gelungener Start in die Saison 2002", resümierte Trainer Sven Böhnke vom Judo-Club Bad Ems nach dem Rheinland-Turnier für die männliche und weibliche U 15-Jugend in Koblenz. Die kämpferische Leistung der Bad Emser verheißt einen guten Jahrgang.

Neben dem Turniersieg von Marc Schrabback (Klasse bis 73 kg), dem zweiten Platz von Angelina Schreieck (bis 40 kg) und den beiden dritten Plätzen von Jessica Schwickert (bis 57 kg) und Niklas Weinsheimer (bis 55 kg) gab es durch Marcel Nieß und Christopher Renzel (beide bis 66 kg) noch einen fünften und einen siebten Rang. Angelina Schreieck setzte sich nach Freilos mit Oasae-komi gegen Stephanie Müller vom TV Nassau durch. Im Finale führte sie bereits mit Waza-ari und Koka, als ihr eine kleine Unaufmerksamkeit unterlief. Ihre Gegnerin antwortete sofort mit einem perfekten O-goshi und verwies sie auf Platz zwei. Jessica Schwickert wurde ihrer Favoritenrolle als Siebte der Rheinland-Rangliste 2001 mit drei schnellen Ippons in Runde eins, zwei und vier voll gerecht. Im Halbfinale kam sie aber unerwartet in den Haltegriff und musste sich deshalb mit Platz drei begnügen.

Niklas Weinsheimer erging es ebenso. Nach zwei Siegen verlor er sein Halbfinale, sicherte sich dann aber durch einen weiteren Sieg Platz drei. Zwei starke Gegner aus der Vulkaneifel setzten Christopher Renzel erheblich zu, so dass er sich am Ende mit Platz sieben zufrieden geben musste. Marcel Nieß verschaffte sich mit Ippon in Runde eins eine gute Ausgangsposition, wurde aber von Daniel Lux in die Trostrunde geschickt.

Marc Schrabback, der erstmals in der Gewichtsklasse bis 73 kg antrat, hatte mit den "schwergewichtigeren" Gegnern wenig Mühe: Vier Mal verließ er mit Höchstwertung vorzeitig die Tatami und stand damit als Turniersieger fest.

 

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 05.02.2002, Seite 29.