Geschichte

Klein – aber fein: Mit 180 Mitgliedern zählt der Judo-Club 71 Bad Ems e.V. sicher zu den kleineren Judo – Clubs. Gehört aber seit einiger Zeit zu den größten Vereinen des Judo- Verbandes Rheinland, Bezirk Westerwald /Taunus. Attraktiv ist aber sicher nicht nur seine Heimatstadt Bad Ems, aus deren Vereinsszene er nicht mehr weg zu denken ist.

Gegründet wurde der Verein eigentlich im Jahr 1967. Er gehörte als Unterabteilung dem VfL Bad Ems an.

Im November 1971 lösten sich einige Mitglieder vom VfL Bad Ems, um selbständig zu werden. Initiatoren dieses Entschlusses waren Hans Böhme, der erste 1. Vorsitzende des JC , Wolfgang Rode, Werner Heil und Berthold Senz, alle Trainer. Mit zu den ersten Mitgliedern zählten Werner Czopowski, Wolfgang Merz, Heinrich Bruchhäuser, Werner Caspers und H. Sonntag.

Schon in den ersten Jahren war der JC Bad Ems auf Rheinland -, Südwestebene und darüber hinaus erfolgreich.

1979 wurden die Tätigkeiten des JC Bad Ems, bedingt durch berufliche Anspannungen der Trainer sehr eingeschränkt. Dies konnte erst wieder geändert werden, als Werner Czopowski und Alex Waldorf, mit dem neuen Vorsitzenden Heinz Webler, 1980 einen Neuaufbau begannen.

Heute ist der Judo Club ein leistungsorientierter Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat die Jugendlichen aus der Region an den Judosport heranzuführen, die Geselligkeit zu pflegen und Kontakte zu anderen Vereinen zu knüpfen.

Kontakte und Geselligkeit sind nach wie vor selbstverständlich. Mit dem Judo – Club der Bad Emser Partnerstadt Droitwich-Spa (England), sowie dem TV 1860 Nassau, VfL Lahnstein und dem SV Oberelbert bestehen freundschaftliche Beziehungen.

Aber manches hat sich auch geändert. Aus ehemaligen Schülern der Anfangszeit des JC Bad Ems sind heute die tragenden Säulen geworden und selbst deren Schüler stehen schon wieder in der Verantwortung, begeistern junge Menschen, eine packende Sportart zu betreiben, sich zu entwickeln und aktiv ihr Leben zu gestalten. 

Überwiegend in der Doppelfunktion als Trainer und Vorstandsmitglieder schreiben sie gleichzeitig ein Stück Geschichte des Vereins und darüber hinaus des Judosports in der Region, den sie maßgeblich prägten und weiter prägen...